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Chinas Obstimporte wachsen dank starker Nachfrage nach hochqualitativen Früchten weiter

13. Dezember 2016

Dem neusten GAIN-Report des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zufolge werden Chinas Importe von Kern- und Steinobst dank der starken Nachfrage nach hochqualitativen Früchten und Lieferungen in der Nichtsaison weiter wachsen. 

Bildquelle: Shutterstock.com Bio Trauben
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Chinas Apfelproduktionsvorhersage ist 2016/17 mit 43,5 Mio. Tonnen 2% größer als 2015. Für die Birnenproduktion wird ein Anstieg von 3% auf 19,3 Mio. Tonnen erwartet und für die Traubenproduktion ist ein Anstieg von 6% auf 10,2 Mio. Tonnen angekündigt. Die Obstexporte werden sich angesichts des gestiegenen, aber im Preis niedrigen ausländischen Angebots weiter erholen.

Für Chinas Apfelimporte 2016/17 (Juli-Juni) ist eine Menge von 85.000 Tonnen vorhergesagt, fast 10% mehr als im Vorjahr, und dies wird vor allem durch die Nachfrage nach hochqualitativen Früchten angetrieben. Im Mai 2015 gewährte China Marktzugang für alle Apfelsorten aus allen Staaten der USA. Infolgedessen haben die USA am Ende der Saison 2016 Chile als Spitzenapfellieferanten von China abgelöst und die Menge soll in den kommenden Jahren weiter steigen.

Chinas Birnenimporte sind 2016/17 mit 10.000 Tonnen vorhergesagt, 17% mehr als 2015. Die Importmenge von Birnen bleibt sehr gering im Vergleich mit anderem Kern- und Steinobst, aber nimmt stetig zu. China importiert westliche Birnensorten vor allem aus den USA und europäischen Ländern.

Zudem ist vorhergesagt, dass Chinas Traubenimporte 300.000 Tonnen (Juni-Mai) erreichen werden, ein Anstieg von 20% gegenüber dem Vorjahr. Die Nachfrage nach Trauben während der inländischen Nichtsaison bleibt stark. Chile und Peru, beides Länder der Südhemisphäre, sind die zwei Spitzentraubenlieferanten für China. Zudem haben beide Länder Freihandelsabkommen mit China und es gibt keine Importzölle für Obst.

Quelle: USDA 

Veröffentlichungsdatum: 13.12.2016

Schlagwörter

China, Obstimporte, Nachfrage, Qualität, Obst