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Kolumbien will exportorientierte Macht werden

22. November 2016

Nach dem Fall der Ölpreise, die der nationalen Wirtschaft weniger Auslandseinnahmen einbrachten, traf Kolumbien die Entscheidung, insbesondere die Exporte von Lebensmitteln wie Obst und Gemüse zu stärken. Die Entscheidung ist Teil einer Langzeitpolitik, die „Siembra Colombia“ genannt wird, deren Ziel es ist, bis 2018 in drei Jahren 1 Millionen ha zu pflanzen.

Bildquelle: Shutterstock.com Obst
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Von den 1 Million ha werden 600.000 in die Importsubstitution geben, insbesondere Sojabohnen, Mais, Reis und Öl, bei denen Kolumbien von dem internationalen Markt abhängig ist, und mehr als die Hälfte der restlichen 400.000 ha werden für Pflanzungen von Obst und Gemüse genutzt, damit das Land wettbewerbsfähig wird.

Die größere Anbaufläche bietet hervorragende Bedingungen für kleine, mittlere und große Erzeuger. Sie erhalten Anreize von 20 bis 40% Erstattung von Investitionen, die der Erzeuger für Infrastruktur gemacht hat. Es gibt niedrige Zinsen für Pflanzung, Instandhaltungsarbeiten und andere Geldbedürfnisse. „Siembra Colombia“ macht lokale und ausländische Investitionen attraktiv und wird somit die produktiven Bereiche für jeden der Erträge optimieren und Pflanzung und Ernte entsprechend der Marktnachfrage planen.

Corporación Colombia Internacional (CCI) ist der Körper, der an der Gestaltung und Umsetzung dieser öffentlichen Politik beteiligt ist und wird ein ausführender Arm zusammen mit dem privaten Sektor im Rahmen der Handelsdynamiken sein.

Quelle: CCI

Veröffentlichungsdatum: 22.11.2016

Schlagwörter

Kolumbien, Exportorientierte, fruchthandel