Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Sechs Alarme an einem Tag wegen Chlorpyrifos in türkischem Obst und Gemüse

04. Oktober 2016

Türkisches Obst und Gemüse hat Alarmierungen über das Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Tierfutter (Rapid Alert System for Food and Feed, RASFF) ausgelöst, da es am Donnerstag, dem 29. September, an einem Tag insgesamt sechs Vorfälle wegen der Präsenz von Chlorpyrifos in Obst- und Gemüseprodukten gab, berichtete Hortoinfo.

Bildquelle: Shutterstock.com Paprika
Bildquelle: Shutterstock.com

Es handelte sich um drei Paprikalieferungen und drei Zitronenlieferungen. Die drei Paprikalieferungen wurden an der türkischen Grenze zu Bulgarien vernichtet, während zwei Zitronenlieferungen von den bulgarischen Behörden abgelehnt wurden und die dritte Zitronenlieferung von den griechischen Grenzbehörden zurückgewiesen wurde. Die Bewertung über das RASFF gibt sechs ernste Fälle an.

Die Europäische Union (EU) hat wegen seiner Gefahren für bestimmtes Obst und Gemüse die Maximalen Rückstandsgrenzen (MRL) für Chlorpyrifos auf die analytische Feststellgrenze von 0,01 mg pro kg wie in Spanien für Tomaten, Paprika, Melonen, Wassermelonen, Kartoffeln, Kohl, Artischocken, Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Trauben, Himbeeren und Blaubeeren reduziert. Im Fall von Zitronen sind die MRL bei 0,02 mg pro kg.

Bei den drei Paprikalieferungen war Chlorpyrifos mit Raten von je 0,089 mg pro kg, 0,097 mg pro kg und 0,098 mg pro kg festgestellt worden. Im Fall der Zitronen stellten sie 0,45 mg pro kg, 0,464 mg pro kg und 0,497 mg pro kg fest.

Quelle: RASFF/ hortoinfo.es

Veröffentlichungsdatum: 04.10.2016

Schlagwörter

Alarm, Chlorpyrifos, Obst, gemüse, Lebensmittelsicherheit, fruchthandel