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BLW: Schweiz und Österreich haben markante Unterschiede beim Bio-Zuschlag

13. September 2016

Der Preiszuschlag für Bio-Produkte ist bei verschiedenen Gemüsearten unterschiedlich gross. Ein Vergleich zwischen der Schweiz und Österreich im Zeitraum 2012 bis 2015 mit ausgewählten Gemüsen zeigt, dass es beim Bio-Zuschlag im Detailhandel auch deutliche Unterschiede zwischen den beiden Ländern gibt. Dies geht aus dem "Marktbericht Bio, August 2016" des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) hervor.

Bildquelle: Shutterstock.com Blumenkohl
Bildquelle: Shutterstock.com

Schweiz hat höheren Bio-Zuschlag bei Eisberg und Blumenkohl

Bio-Eisbergsalat kostet in der Schweiz 101 % mehr als konventionell produzierter Eisbergsalat. In Österreich ist der Preisunterschied mit 45 % deutlich kleiner. Ebenso verhält es sich beim Blumenkohl, bei dem die Schweiz mit 76 % einen deutlich höheren Preisaufschlag für Bio-Produkte hat als Österreich (26 %).

Bio-Zuschlag für Karotten und Kopfsalat in Österreich höher

In Österreich haben Bio-Kopfsalat und Bio-Karotten einen Zuschlag von 114 % bzw. 103 % und kosten somit mehr als doppelt so viel wie konventionelle Ware. In der Schweiz ist der Bio-Zuschlag bei diesen Produkten mit 72 % bzw. 62 % um rund 40 Prozentpunkte geringer.

Bio-Zuschlag bei Zwiebeln am höchsten

Bio-Zwiebeln haben in beiden Ländern den höchsten Bio-Zuschlag. Während in Österreich der Aufpreis für Bio-Zwiebeln im betrachteten Zeitraum zwischen 113 % (2013) und 138 % (2014) schwankte, hat er sich in der Schweiz kontinuierlich von 138 % (2012) auf 159 % (2015) erhöht. In beiden Ländern war der Bio-Zuschlag für Zwiebeln im Juni am geringsten. Bei den Gurken liegt der prozentuale Aufpreis für Bio-Produkte im betrachteten Zeitraum mit 86 % in der Schweiz und 82 % in Österreich relativ nah.

Weitere Informationen: www.marktbeobachtung.admin.ch

Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft BLW

Veröffentlichungsdatum: 13.09.2016

Schlagwörter

BLW, Bio, Marktbericht, Bio-Zuschlag, Preise