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Spanische Exporte von Obst und Gemüse 5,3% zugenommen

26. August 2016

In der ersten Hälfte von 2016 belief sich der Export von spanischem Obst und Gemüse auf 7.101 Millionen EUR bei einer Zunahme von 5,3%. Auch die Menge nahm um 3,21% auf 6.747.605 Tonnen zu. In dem gleichen Zeitraum haben zudem die Importe auf 1.220 Millionen EUR (+28,57%) und auf 1.534.586 Tonnen (+20,42%) stark zugelegt, so Daten des Amtes für Zölle und Sondersteuern des Ministeriums für Wirtschaft, weiterverarbeitet von FEPEX.

Bildquelle: Shutterstock.com Beeren
Bildquelle: Shutterstock.com

Der Rückgang der Exportmenge in der erste Hälfte kam durch eine Abnahme, die bei den Obstexporten zu beobachten war, die sich auf 3.558.245 Tonnen (-8,98%) im Wert von 4.010 Millionen EUR (+5,91%) beliefen. Bei Obst gab es Verringerungen bei Steinobst. Die Exportmenge von Nektarinen hat auf 118.000 Tonnen (-27%) und der Wert auf 163 Millionen EUR (-21%) abgenommen, Aprikosen beliefen sich auf 52.545 Tonnen (-7%) im Wert von 77 Millionen EUR (-8%), Pfirsiche auf 122.000 Tonnen (-1,7%) im Wert von 151 Millionen EUR (-0,9%) und Pflaumen auf 14.260 Tonnen (-32,24%) im Wert von 19 Millionen EUR (-24%).

Als positiv ist die starke Zunahme bei Beeren hervorzuheben. Der Erdbeerexport belief sich auf 564 Millionen EUR (+11,93%), Cranberries auf 243 Millionen EUR (+33%), Himbeeren auf 219 Millionen EUR (+37%), Brombeeren auf 12 Millionen EUR (+16%) und Stachelbeeren auf 10 Millionen EUR (103%). Auch die Exporte von Wassermelonen sind mit 364.000 Tonnen (+38%) und 193 Millionen EUR (+35%) und Melonen mit 176.000 Tonnen (+11,1%) und 142 Millionen EUR (+18%) stark gestiegen.

Der Export von Gemüse hat um 4,16% in der Menge und im Wert um 4,69% auf 3.090 Millionen EUR zugenommen. Tomaten sind den Exportwerten nach mit 602.000 Tonnen (-3,3%) und 581 Millionen EUR (-5%) weiterhin das führende Produkt, das auch starke Zunahmen bei den Importen mit 46.000 Tonnen (+70%) und 38 Millionen EUR (+64%) verzeichnete. Damit ist es das führende Importgemüse der autonomen Gemeinde Andalusien. Marokko ist der Hauptlieferant, gefolgt von den Niederlanden. Dabei hat der Import in einer Periode stark zugenommen, die durch eine Überangebotssituation und minimale Preise in den Hauptanbaugebieten gekennzeichnet war. Der durchschnittliche Preis pro Kilo importierte Tomaten betrug in dem ersten Halbjahr 0,83 EUR, so das Zollamt.

Bezüglich der Bedeutung der Gemüseimporte folgen dem Wert nach Paprikas mit 393.000 Tonnen ( +2%) und 566 Millionen EUR (+11%) und Salat mit 464.000 Tonnen (-0,1%) und 429 Millionen EUR (+4,8%).

Für FEPEX war die Exportleistung in der ersten Hälfte durch das Wetter bestimmt, wobei es negative Auswirkungen auf bestimmte Erträge gab, und den starken Wettbewerb innerhalb der EU und durch Drittländer bei bestimmten Erträgen, vor allem durch die Niederlande und Marokko.

Quelle: Fepex 

Veröffentlichungsdatum: 26.08.2016

Schlagwörter

Exporte, Obst, gemüse