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Spanien: Plan für Internationalisierung konzentriert sich auf Öffnung neuer Märkte

18. August 2016

Die Arbeitsgruppe Obst und Gemüse, die als eine der Spezialgruppen im Rahmen des Internationalisierungsplans für den Agrarlebensmittelsektor von dem Ministerium für Wirtschaft und Landwirtschaft geschaffen wurde, wird in dem letzten Quartal des Jahres weiter an der Öffnung neuer Märkte arbeiten. 

Bildquelle: Shutterstock.com Knoblauch
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Dazu gehört die Öffnung des US-Marktes für den Export von spanischem Steinobst, des argentinischen Marktes für Zwiebeln und Knoblauch, oder des brasilianischen Marktes für Erdbeeren und Blaubeeren.

Das Hauptziel des Plans ist, den Verhandlungsprozess für die Öffnung neuer Märkte für spanische Exporte von Obst und Gemüse zu analysieren und Prioritäten zu setzen. Bis jetzt gab es acht Treffen der Gruppe. Auf dem letzten Treffen im Juni wurde der Stand der Dinge bezüglich der Pflanzengesundheitsanforderungen der oben erwähnten Märkte als eine Priorität angesehen ebenso wie der Stand bezüglich anderer weniger vorrangiger Märkte.

Im Fall der USA ist der Export von Aprikosen und Avocados durch ein Abkommen zwischen dem APHIS und FEPEX bereits möglich. Es umfasst die Einrichtung eines Trust Fund (Treuhandfonds) seitens FEPEX, wie von der US-Administration gefordert. Bezüglich dieses Landes laufen die Verhandlungen für Pfirsiche, Nektarinen und Pflaumen, Kirschen, Birnen, Äpfeln und Erdbeerpflanzen. FEPEX zufolge hat die Arbeitsgruppe für Obst und Gemüse ein besonderes Interesse, weil sie eine sorgfältige Analyse der Pflanzenschutzbarrieren und Erfordernisse vornimmt, denen der Gartenbausektor für den Zugang zu Nicht-EU-Märkten und bei der Durchführung verschiedener Handlungen begegnet.

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 18.08.2016

Schlagwörter

Plan, fruchthandel, Internationalisierung, Märkte