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Messe Bozen organisiert eine Reise nach China als Vorgeschmack auf die Interpoma

16. August 2016

Für Unternehmen, die auf dem chinesischen Markt expandieren wollen, organisiert Messe Bozen vom 7. bis zum 11. Oktober 2016 eine Besichtigungstour durch die Provinz mit der höchsten Apfelproduktion.


Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
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Als Vorschau auf die Interpoma 2016, der internationalen Fachmesse rund um den Apfel vom kommenden 24. bis 26. November in den Messehallen Bozen, bietet sich eine Gelegenheit für Unternehmen der Apfelbranche. Als absolute Neuheit organisiert Messe Bozen vom kommenden 7. bis 11. Oktober eine Informationsreise durch die Halbinsel Shandong in China, die Provinz mit der höchsten Apfelproduktion des ganzen Landes, an der interessierte Unternehmen teilnehmen können, um die Chancen des chinesischen Marktes wahrzunehmen. 

Wie Yongbing Yuan, Professor für Gemüse- und Obstanbauwissenschaften am College of Horticulture und Vizepräsident der Qingdao Agricultural University, anlässlich des Workshops vom vergangenen 8. Juni der Messe Bozen “Interpoma International”, große Chancen für den Apfelanbau in Chinaerläuterte, weist China enorme Apfelanbauflächen – etwa 2,3 Millionen Hektar – und eine Apfelproduktion von rund 38 Millionen Tonnen auf. Gegenwärtig werden nur wenige Apfelsorten angebaut, den Löwenanteil bildet die Sorte Fuji mit fast 73 % der gesamten Produktion. Der Markt dagegen zählt 1,4 Milliarden Verbraucher. Dies macht China zum größten Apfelproduzenten der Welt und kann Unternehmern der Branche hervorragende Businessmöglichkeiten eröffnen.

Allein in der Provinz Shandong werden jährlich 9,3 Millionen Tonnen Äpfel produziert und eine weitere Steigerung ist kurzzeitig zu erwarten. Bis 2020 ist die Zielvorgabe eine Fläche von über 400.000 Hektar mit 40 Tonnen pro Hektar zu bewirtschaften und gleichzeitig die Arbeitskosten und die Kosten für das Wasser um 15 % und für Düngemittel um 30 % zu reduzieren.

"Die Gelegenheiten für Investitionen in China seitens der Unternehmer des Apfelsektors – sind laut Thomas Mur, dem Direktor der Messe Bozen - von enormem Ausmaß. Aus diesem Grund organisieren wir kurz vor Beginn der Interpoma 2016 eine Informationsreise durch das chinesische Gebiet von größtem Interesse, um die Situation vor Ort zu erleben und direkte Kontakte zwischen den örtlichen Unternehmen und den Ausstellern der Interpoma zu erleichtern. Als Messe Bozen haben wir – so Mur – bereits vor Ort einige Gebiete in Augenschein genommen und ein großes Interesse seitens der örtlichen Unternehmen für Innovationen in dieser Branche feststellen können."

Das Reiseprogramm beinhaltet Besichtigungen der Obstgärten und des Messezentrums Weihai.

www.fierabolzano.it/interpoma

Quelle: Fiera Bolzano

Veröffentlichungsdatum: 16.08.2016

Schlagwörter

Messe, Bozen, Reise, China, Interpoma