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Costa Rica: Baby-Bananen können Exporte steigern

27. Juli 2016

Die Nachfrage nach Baby-Bananen in dem internationalen Markt wächst, womit sich Möglichkeiten für die inländischen Exporteure eröffnen, die Vermarktung dieser Früchte für bessere Gewinne zu steigern.

Bildquelle: Shutterstock.com Baby-Bananen
Bildquelle: Shutterstock.com

Die Förderung von besten Praktiken und die Steigerung landwirtschaftlicher Technologie sind das Ziel der Nationalen Bananen-Korporation (Corbana), um die Verkaufsmenge dieser Frucht zu verbessern, die nun bereits seit einigen Jahren an Europa und die Vereinigten Staaten exportiert wird.

Bis jetzt hat das Land nur 200 Farmen, die diese Frucht anbauen. Sie wird auch „Lady Finger“ genannt, was mit ihrer kleinen Größe und ihrem Merkmal als eine Delikatesse in Verbindung steht, und auch wegen der Verwendung in tropischen Tischdekorationen.

„Wir arbeiten enger mit rund 40 Kleinerzeugern zusammen, wobei wir einen umfassenden Plan machen, um die Produktivität zu verbessern, und ihnen Unterstützung geben. Wir sind erfreut über das Projekt, aber wir müssen gut aufpassen, weil es Zeiten gibt, wo die Nachfrage groß ist, und andere, wo sie niedrig ist“, sagte Jorge Sauma, Geschäftsführer von Corbana.

Letztes Jahr exportierte Costa Rica rund 230.000 Kartons mit je 18,4 kg, also mehr als 2,9 Millionen kg Baby-Bananen, vor allem an Europa. Dabei ist Frankreich das führende Ziel, gefolgt von Belgien und Deutschland.

Ein Vorteil dieses Produktes ist seine Resistenz gegen Black Sigatoka, die Hauptbananenkrankheit in Amerika, Afrika und Asien. Zudem ist die Verwendung von Agrarchemikalien bis zu 30% geringer als bei der traditionellen Sorte, was mehr Einsparungen für die Erzeuger bedeutet.

Quelle: larepublica.net/thecostaricanews.com

Veröffentlichungsdatum: 27.07.2016

Schlagwörter

Costa Rica, Baby-Bananen, Exporte