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Lebensmittelverschwendung ist Top-Nachhaltigkeits-Thema in der Gastronomie

19. Juli 2016

Weniger Lebensmittel wegzuwerfen ist für Gastronomen der wichtigste Aspekt, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Das zeigt eine repräsentative Studie von Metro Cash & Carry Deutschland unter Kunden aus dem HoReCa-Bereich. Essensreste beim Gast sind dabei die meistgenannte Ursache für
Lebensmittelverschwendung. Zwei Drittel der Gastronomen bieten ihren Gästen bereits an, Unverzehrtes mit nach Hause zu nehmen.

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Für 98 Prozent der Gastronomen in Deutschland ist es sehr wichtig oder eher wichtig, keine Lebensmittel zu verschwenden. Damit ist das Thema Wegwerfen von Speisen noch vor Stromsparen mit 94 Prozent sowie Regionalität und Tierschutz mit je 83 Prozent das Topthema im Bereich Nachhaltigkeit in der Gastronomie. Ein Grund für diese Gewichtung ist die Einschätzung der Gäste: 71 Prozent der Gastronomen schätzen Lebensmittelverschwendung als besonders bedeutendes Thema für die Gäste ein. Nur der Aspekt Regionalität nimmt aus Sicht der Gastronomen für die Gäste mit 74 Prozent einen noch höheren Stellenwert ein. „Lebensmittelverschwendung ist einer der herausragenden Nachhaltigkeits-Aspekte in der Gastronomie“, sagt Benjamin Hoster, zuständig für das Thema Nachhaltigkeit bei METRO Cash & Carry Deutschland. „Sowohl Gastronomen als auch Konsumenten möchten unnötige Speiseabfälle vermeiden, das bestätigt unsere Umfrage.“ 

Gäste essen zu selten auf

„Den Rest einpacken?“ – dieser kleinen Frage kommt eine zentrale Bedeutung zu. Mit 62 Prozent sind Essensreste beim Gast der meistgenannte Grund für Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie, gefolgt von schwer kalkulierbarem Verbrauch mit 57 Prozent sowie fehlerhafter Planung durch den Gastronomen mit 46 Prozent. Eine einfache Lösung hierfür bieten knapp zwei Drittel der Gastronomen ihren Gästen aktiv an: das Einpacken der Speisen für den Verzehr zu Hause. Dabei sind Alufolien und -schalen sowie Boxen und Kartonagen die beliebtesten Verpackungen. „Die Mitnahme von nicht verzehrten Speisen ist sicherlich einer der einfachsten und effektivsten Wege, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden“, sagt Benjamin Hoster. „Der Verbrauch in der Gastronomie ist traditionell schwierig zu planen.“ 

Gemeinsam gegen Verschwendung

Um die Verschwendung von Lebensmitteln zu verringern, sind Gastronomen dankbar für jede Unterstützung, zum Beispiel vom Großhandel: 43 Prozent wünschen sich Boxen, um Reste einpacken zu können. Ebenso häufig äußern sie den Wunsch nach einer einfachen Möglichkeit zur Weitergabe von Lebensmittelresten, zum Beispiel an die Tafeln. Auch Tipps zur Weiterverwertung von Resten sowie zur Mengenkalkulation für Menüs und Veranstaltungen nehmen die Befragten gerne an. 

METRO Cash & Carry zeigt Initiative

METRO Cash & Carry Deutschland unterstützt seine Kunden mit passgenauen Lösungen zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung, sowohl durch Vermeidung als auch Verwertung von Resten. Als offizieller Partner des Vereins United Against Waste bietet das Unternehmen seinen Kunden Seminare an, bei denen sie Ideen und Ansätze zur Reduzierung von Abfällen kennenlernen. Mit einem Abfall-Analyse-Tool können Restaurants und Kantinen außerdem herausfinden, an welchen Stellen in ihrem Betrieb sie Ressourcen verschwenden. Mit Schulungen und einem regelmäßigen Austausch zu Nachhaltigkeitsthemen stellt METRO sicher, dass die Mitarbeiter in Sachen Lebensmittelverschwendung stets auf dem neuesten Stand sind. Für Speisereste finden Gastronomen darüber hinaus in Kürze die Beste-Reste-Box exklusiv in den METRO-Märkten: Die Box aus nachhaltigem Material wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mitkonzipiert und ermöglicht es den Gästen, ihr nicht verzehrtes Menü zu Hause fortzusetzen. Auch beim eigenen Verbrauch achten die METRO-Märkte auf Nachhaltigkeit: Die deutschlandweite Kooperation mit den Tafeln sorgt dafür, dass unverkaufte Lebensmittel kurz vor dem Ablaufdatum eine gute Verwendung finden. Nicht verkaufte Backwaren gehen an die Futtermittelindustrie, Speisefette und -öle werden zum Beispiel zu Biodiesel recycelt.

Veröffentlichungsdatum: 19.07.2016

Schlagwörter

Kundenumfrage, Metro Cash & Carry, Deutschland, Lebensmittelverschwendung, Nachhaltigkeit, thema, Gastronomie