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EU und Tunesien verhandeln über Freihandelsabkommen

14. Juli 2016

Die Europäische Union und Tunesien haben vor kurzem die Originaltexte für die 11 Bereiche veröffentlicht, die Thema der Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen sind, einschließlich des Textes über den Handel mit Landwirtschaftsprodukten. Die wichtigsten Elemente der Verhandlung in dem Landwirtschaftskapitel beziehen sich auf die Liste der sensiblen Produkte, die Tarifquoten und die Angleichung des Eintrittspreissystems, berichtete FEPEX.

Bildquelle: Shutterstock. Zwiebeln
Bildquelle: Shutterstock.

Dem Basisdokument des EU-Vorschlags über den Handel mit Landwirtschaftsprodukten, verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten und Fischereiprodukten zufolge sind die wichtigsten Elemente der Verhandlung:

  • Die Liste der sensiblen Produkte.
  • Die Behandlung der sensiblen Produkte (z.B. das Aufstellen von Tarifquoten).
  • Die Höhen der Tarifquoten für sensible Produkte.
  • Die Stillegungszeitpläne, Übergangsperioden für Tunesien und die Rate der Steigerung von Tarifquoten.
  • Die Angleichung des Eintrittspreissystems.


Die spanischen Exporte von Obst und Gemüse nach Tunesien (pdf) beliefen sich 2015 auf 4.933 Tonnen im Wert von 3,8 Millionen EUR, so die Abteilung für Zolle und Verbrauchssteuern der Steuerbehörde, weitergeleitet von FEPEX. 

Die wichtigsten von Spanien exportierten Produkte sind Zwiebeln und Knoblauch. 
Der Zwiebelexport stand 2015 bei 2.861 Tonnen im Wert von 666.495 EUR und 1.988 Tonnen Knoblauch im Wert von 2,9 Millionen EUR.

Das Wachstum der spanischen Obst- und Gemüseexporte nach Tunesien war in den vergangenen fünf Jahren bemerkenswert, von 845 Tonnen 2011 auf 4.933 Tonnen 2015 und der Wert ist von 1,2 Millionen EUR 2011 auf 3,8 Millionen EUR 2015 gestiegen.

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 14.07.2016

Schlagwörter

EU, Tunesien, Freihandelsabkommen