Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Studie: Milliarden Exportverluste im Westen wegen Russland-Sanktionen

12. Juli 2016

Das französische Forschungszentrum in der Sphäre der internationalen Wirtschaft (CEPII) hat die Exportverluste der westlichen Länder durch die Russland-Sanktionen eingeschätzt, wie die Agentur RIA Novosti laut das Online-Magazin Sputnik meldet.

Bildquelle: Shutterstock. Birnen Handel
Bildquelle: Shutterstock.

„Wir schätzen diese Einbußen im Zeitraum von 2014 bis Juli 2015 auf 60,2 Milliarden Dollar. Wir haben festgestellt, dass ein großer Teil der Folgen mit Waren verbunden ist, auf die sich die russischen Antwortmaßnahmen nicht direkt erstrecken (z. B. das Embargo für Lebensmittelimporte). Somit sind die Verluste größtenteils mit den Handlungen des Westens, nicht aber mit Russlands Antwort verbunden“, heißt es im Bericht des Forschungszentrums. Dieses Embargo gilt u.a. für Gemüse und Obst.

Wie die Autoren des Dokuments erläutern, haben sie die Folgen der Sanktionen von zwei Standpunkten her untersucht: Gestützt auf die allmonatlichen statistischen Daten der Uno über den Warenhandel (UN Comtrade data) analysierten sie einerseits den Einfluss auf den Export aller Handelspartner nach Russland, darunter auch jener, die keine Sanktionen verhängt hatten, andererseits nutzten sie die allmonatlichen Angaben der französischen Unternehmen, so Sputnik. 

Die Experten seien daraufhin zu der Schlussfolgerung gelangt, dass auf die EU-Länder 76,7 Prozent aller Verluste entfielen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Quelle/Copyright © Sputnik

Veröffentlichungsdatum: 12.07.2016

Schlagwörter

Studie, Milliarden, Exporte, Verluste, Westen, Russland, Sanktionen