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Europäisches Bioobstforum stellt die Weichen für zukünftige Weiterentwicklung

07. Juli 2016

Zum Sommertreffen und Generalversammlung 2016 des Europäischen Bioobst Forums hatten die Obstbauern der Biosüdtirol am 24. Juni nach Gargazon bei Lana eingeladen. Auf der Tagesordnung stand zunächst die aktuelle Ernteprognose für die Bioapfelernte 2016 im Focus der Delegierten.

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Helwig Schwartau, AMI präsentierte die von den Bioapfelerzeugergruppen erhobenen Ernteschätzungen aus den 14 wichtigsten Produktionsregionen Mitteleuropas. Auf Grund der Frostereignisse im Alpenraum wird die Apfelernte 2016 voraussichtlich etwa 5% kleiner ausfallen als 2015 und um 12 % kleiner als die bisherige Rekordernte 2014. Die extremen Niederschläge mit langen Regenperioden und regionalen Hagelereignissen lassen darüber hinaus größere qualitative Beeinträchtigungen in fast allen Anbaugebieten erwarten.

Einstimmig verabschiedeten der Vertreter der Bioobstbauern Statutenänderungen des Europäischen Bioobstforums, die eine zukünftig die Neuaufnahme von weiteren Bioobsterzeugergruppen aus anderen EU-Ländern vereinfachen sollen. Das EBF will sich damit zu einer starken politischen Interessenvertretung des Ökoobstbaus in Europa in enger Kooperation mit den bestehenden Institutionen des Ökolandbaus etablieren. Insbesondere bei der Revision der EU-Ökoverordnung und bei der Zulassungsthematik von Naturwirkstoffen wird der praktische Sachverstand unserer Bioobstbauern dringend benötigt um zukunftsweisende Regelungen zu schaffen, betonte der Präsident Fritz Prem vom des EBF in seiner Abschlusserklärung. Demnächst soll darüber hinaus die neue Website des EBF unter www.Bioobst-Forum.eu freigeschaltet werden.

Bildquelle: Shutterstock. Bio-Apfelbaum
Bildquelle: Shutterstock.

Quelle: EBF (Europäisches Bioobst Forum)

 

Veröffentlichungsdatum: 07.07.2016

Schlagwörter

Europa, Bioobstforum, Weichen, Zukunft, Weiterentwicklung, Bio