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Spanische Steinobstexporte an China könnten diese Saison starten

01. Juli 2016

Inspekteure der Generalverwaltung für Qualitätsaufsicht, -kontrolle und Quarantäne der VR China in Peking (AQSIQ) haben letzte Woche verschiedene Gegenden der spanischen Steinobstproduktion besichtigt, speziell Murcia und Aragon. 

Bildquelle: Shutterstock. Steinobst
Bildquelle: Shutterstock.

Damit sollte die Einhaltung der Anforderungen des Protokolls überprüft werden, das zwischen dem Spanischen Landwirtschaftsministerium und den Chinesischen Behörden am 13. April unterzeichnet wurde, um den Export von Pflaumen, Pfirsichen, Nektarinen und Paraguayanos (Flachpfirsiche) in dieses Land zu erlauben.

Wie FEPEX berichtet, besuchten die chinesischen Inspekteure letzte Woche Farmen und Unternehmen in Murcia, Zaragoza und Huesca mit Plänen, die Exporte von Steinobst auf den chinesischen Markt in dieser Saison zu beginnen. Sie schlossen den Besuch am Freitag mit einem Treffen mit Offiziellen des Landwirtschaftsministeriums in Madrid ab. FEPEX meint, dass die ersten spanischen Exporte per Luftfracht in den kommenden Wochen beginnen können.

FEPEX war aktiv an dem gesamten Verhandlungsprozess beteiligt und meint, dass die Unterzeichnung des Protokolls mit China von strategischer Bedeutung für den spanischen Steinobstsektor ist, weil sich ein Markt mit einem großen Konsumpotential öffnet, der für Importe anderer konkurrierender Länder praktisch geschlossen ist.

Spanien ist der erste EU-Mitgliedsstaat, der von der AQSIQ die Genehmigung für den Steinobstexport nach China erhalten hat. Die chinesischen Steinobstexporte sind sehr begrenzt auf 17.173 Tonnen Pflaumen aus Chile, Neuseeland und den USA und 74 Tonnen Pfirsiche und Nektarinen aus Australien, so Daten der FAO.

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 01.07.2016

Schlagwörter

Steinobst, Exporte, China, Saison, fruchthandel