Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Rheinland: Süß und lecker - die Kirschen sind reif

01. Juli 2016

Die Liebhaber von Süßkirschen kommen wieder voll auf ihre Kosten, denn die Kirschernte im Rheinland hat begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

Foto: Sabine Weis
Foto: Sabine Weis

 Süßkirschen sind ein Synonym für den Sommer, auch wenn dieser bisher auf sich warten lässt. Süßkirschen sind ein Synonym für den Sommer, auch wenn dieser bisher auf sich warten lässt. Während viele Besitzer eines Kirschbaumes angesichts der anhaltenden Regenperiode befürchten müssen, dass ihre Früchte platzen und verfaulen, oder aber von Vögeln gefressen werden, betreiben immer mehr Obstbauern einen hohen Aufwand, um ihre Kirschen zu schützen. Die Kirschbäume werden überdacht und eingenetzt. Nur durch diese Schutzvorrichtungen können die süßen Früchte tiefschwarz und zuckersüß werden.

Ein besonders engmaschiges Netz schützt aber auch vor einem Schädling, der erst seit wenigen Jahren im Rheinland vorkommt, der Kirschessigfliege. Dieser Schädling, der ursprünglich aus Asien stammt, legt seine Eier vor allem in dunkle und weiche Früchte. Die Larven fressen in den Früchten, sodass diese innerhalb kurzer Zeit zusammenbrechen.

Süßkirschen verführen zum Naschen. Sie können aber auch verarbeitet werden. Als Kuchenbelag, Kompott oder Konfitüre schmecken sie hervorragend.

Die roten Früchte sollten immer mit Stiel gekauft werden, denn ansonsten bluten sie schnell aus. Kirschen sollten möglichst frisch verzehrt werden. Im Kühlschrank können sie wenige Tage aufbewahrt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Obst- und Gemüsearten verlängert sich die Lagerzeit nicht durch eine Aufbewahrung im Folienbeutel. Denn ein Luftaustausch und ein Abtransport von Feuchtigkeit ist wichtig, da die Früchte ansonsten schnell faulen.

Lesen Sie mehr.

Quelle: RLV

Veröffentlichungsdatum: 01.07.2016

Schlagwörter

Rheinland, Kirschen, Obst