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Spanien: Erweiterung der EU-Hilfen – Kontingente für Rücknahmen

15. Juni 2016

Vergangenen Samstag wurde die EU-Verordnung veröffentlicht, die befristet neue Ausnahmemaßnahmen zur Unterstützung der Obst-  und Gemüseerzeuger aufgrund des russischen Vetos festlegt. Diese Regelung wird am 1. Juli in Kraft treten.

Nektarinen

Die Ausnahmemaßnahmen sind: Rücknahmen, sowohl aus dem freien Vertrieb als auch anderen Zielen, durch Erzeugerorganisationen und Erzeuger, die kein Mitglied von solchen Organisationen sind, Nichternte und grüne Ernte.

Die Produkte sind jene, die bereits in der vorausgehenden Hilfsregelung 2015/1369 erfasst waren, die am 30. Juni endet: Birnen, Äpfel, Pflaumen, Tafeltrauben, Kiwis, Beeren, Tomaten, Kohl, Karotten, Blumenkohl, Brokkoli, Paprika, Gurken, Pilze, Orangen, Clementinen, Tangerinen und Zitronen, Pfirsiche und Nektarinen, Süßkirschen und Persimonen. Und es wurden noch zwei weitere Produkte aufgenommen.

Jeder Mitgliedstaat hat ein Kontingent für Rücknahmen zugesprochen bekommen. Die Verordnung 2016/921 sieht für Spanien folgendes Kontingent vor: - Äpfel und Birnen 2.300 Tonnen, - Pflaumen, Tafeltrauben und Kiwis 1.500 Tonnen, - Tomaten, Karotten, süße Paprikas, Gurken und Einlegegurken 6.900 Tonnen, - Orangen, Clementinen, Mandarinen 16.600 Tonnen, - Pfirsiche und Nektarinen 11.500 Tonnen.

Quelle: FEPEX

 

Veröffentlichungsdatum: 15.06.2016

Schlagwörter

Spanien, EU-Hilfen, Kontingente, Rücknahmen