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Ein Viertel der deutschen Millennials würde für vorgeschnittenes Gemüse mehr Geld ausgeben

13. Juni 2016

Laut einer neue Untersuchung von Mintel wäre über ein Viertel der deutschen Millennials bereit, für vorgeschnittenes Gemüse wie beispielsweise in Streifen geschnittene Karotten, gehackte Zwiebeln oder Pfannengemüse mehr Geld auszugeben.

Quelle: Mintel Group
Quelle: Mintel Group

In der Tat geben laut der Umfrage aus dem Jahr 2015 26 % der Verbraucher zwischen 16 und 24 Jahren und 27 % der Verbraucher zwischen 25 und 34 Jahren an, sie würden für solche Produkte tiefer in den Geldbeutel greifen. Im Durchschnitt aller Altersgruppen sind dageben nur einer von fünf (19 %) deutschen Verbrauchern bereit, mehr Geld für Gemüse dieser Art auszugeben.

Im Vergleich zu den westeuropäischen Nachbarmärkten ist die Verwendung von leicht zuzubereitendem, vorgeschnittenem und verzehrfertigem Frischgemüse in Deutschland allerdings nach wie vor eher niedrig. Während nur einer von 10 (10 %) der deutschen Konsumenten angibt, regelmäßig frisches, kochfertiges Gemüse zu kaufen, sagen 17 % der italienischen, 17 % der spanischen, 16 % der polnischen und 12 % der französischen Verbraucher aus, regelmäßig zu Produkten dieser Art zu greifen.

Einer der Gründe, warum Deutsche weniger vorgeschnittenes Gemüse kaufen, ist, dass deutsche Verbraucher mit geringerer Wahrscheinlichkeit Gemüse in Suppen oder anderen Gerichten einsetzen, da sie Gemüse als Rohkost bevorzugen, so .

Katya Witham, Senior Food & Drink Analyst bei Mintel, berichtet:

„Neue Essgewohnheiten, die steigende Anzahl an Einpersonenhaushalten und der immer hektischere, moderne Lebensstil treiben die Nachfrage nach abgepackter Frischware in Deutschland voran. Gleichzeitig ist der Verzehr von frischem, vorgeschnittenem Gemüse in Deutschland im Vergleich zu dem der europäischen Nachbarn jedoch immer noch relativ niedrig. Das lässt sich teilweise auf die Bedenken der Verbraucher in puncto Sicherheit, Qualität und Frische geschnittener Frischware zurückführen, ebenso jedoch auf die Unterschiede in den Konsummustern bei Gemüse in den unterschiedlichen Regionen.“

Quelle: Mintel Group

Veröffentlichungsdatum: 13.06.2016

Schlagwörter

Deutschland, Millennials, vorgeschnitten, gemüse, Geld