Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Restaurants können zu mehr Gemüsekonsum beitragen

03. Juni 2016

Weniger als 5% der niederländischen Bevölkerung essen die empfohlenen 250 g Gemüse pro Tag. Weil die Leute häufiger zum Essen ausgehen, kam die Frage auf: kann ein Restaurant zu der Steigerung des Gemüsekonsums seiner Gäste beitragen? Eine Realitätserforschung der Stiftung „Variatie in de keuen“ und der Wageningen UR zeigt, dass die Antwort „Ja“ ist. Und es hat sogar positive Auswirkungen sowohl auf die Restauranteigentümer als auch Gäste.

Bildquelle: Shutterstock. Gemüse
Bildquelle: Shutterstock.

Die Schlussfolgerung basiert auf Bewertungen aus drei Restaurants, wo über einen Zeitraum von 3 Monaten insgesamt über 4.000 Teller abgewogen und mehr als 1.800 Befragungen durchgeführt wurden.

Realitätserforschung

Die Gäste in Gruppe 1 erhielten 75 g Gemüse und die Mengen Fleisch oder Fisch wie normal. Gruppe 2 erhielt 150 g Gemüse und 12,5% weniger Fleisch oder Fisch. Bei der Rückgabe der Teller in die Küche wurden die Speisereste nach ihrer Art gewogen. Nach dem Hauptgericht konnten die Gäste ihre Meinung über das Restaurant und die Lebensmittel abgeben.

Die Teilnehmer in Gruppe 2 aßen 31% mehr Gemüse als in Gruppe 1. Obwohl Gruppe 2 weniger Fleisch oder Fisch als Gruppe 1 bekam, schätzten beide Gruppen die Mengen unrichtig ein. Zudem bedeutete die Verringerung der Menge an Fleisch, dass 33% weniger Fleisch weggeworfen wurden. Bemerkenswert ist auch: es wurde mehr Gemüse von den Tellern als aus den Schüsseln als Beilage gegessen.

Einzigartige Forschungsmethode

Die Tatsache, dass die Ergebnisse in einer Realitätssituation bewertet wurden, ist ein einzigartiges Element dieser Studie. Die Forschung ist Teil einer mehrjährigen öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) „Obst und Gemüse ist für jeden gut“, die von dem Spitzensektor Gartenbau & Ausgangsmaterialien mitfinanziert wird.

Quelle: GroentenFruit Huis/Stichting Variatie in de keuken

Veröffentlichungsdatum: 03.06.2016

Schlagwörter

Restaurants, gemüse, Konsum, Studie