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Spanische Obst- und Gemüseexporte steigen im Wert

25. Mai 2016

Die spanischen Exporte sind im dem ersten Quartal in der Menge um 2,6% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2015 auf 3,6 Millionen Tonnen gefallen. Aber trotz der kleineren Mengen, die geliefert wurden, ist der Wert um 5,8% auf 3.691 Millionen EUR gestiegen, so Daten von dem Amt für Zölle und Sonderabgaben, weitergeleitet von FEPEX.

Paprika

Der Rückgang der in dem ersten Quartal exportierten Menge ist vor allem der Verringerung bei der Obstmenge insgesamt um 7,8% auf 1,7 Millionen Tonnen gegenüber dem ersten Quartal von 2015 zuzuschreiben. Der Wert ist um 9,5% auf 1.827 Millionen EUR gestiegen.

Innerhalb der Obstgruppe gab es bedeutende Zunahmen wie bei Erdbeeren mit 25% auf 132.455 Tonnen und roten Früchten wie Himbeeren mit 47,5% auf 10.823 Tonnen oder Blaubeeren und schwarzen Johannisbeeren von je 124% und 195% auf 5.722 Tonnen und 313 Tonnen. Der Exportwert dieser roten Beeren stand bei 143.376.442 EUR.

Gemüse verzeichnete eine Zunahme von 2,7% in der Menge und 2,4% im Wert auf 1,9 Millionen Tonen und 1.863 Millionen EUR. Zunahmen gab es bei Paprikas mit 3% mehr als in dem ersten Quartal von 2015 auf 270.767 Tonnen, bei Gurken mit 6% auf 245.289 Tonnen und Rosenkohl um 5% auf 210.283 Tonnen. Demgegenüber nahmen Tomaten um 3% auf 403.338 Tonnen ab und Salat um 1% auf 288.888 Tonnen.

94% der exportierten Menge, 3,4 Millionen Tonnen, gingen an die EU. Der Wert belief sich auf 3.465 Millionen EUR (+6%). Der Export an Nicht-EU-Länder ist um 11% auf insgesamt 203.679 Tonnen gefallen, wobei die wichtigsten Ziele Brasilien mit 15.036 Tonnen (+7%), die Vereinigten Arabischen Emirate mit 13.794 Tonnen (-10%) und Kanada mit 13.410 Tonnen (-13%) waren.

Der Rückgang der Exportmenge ist vor allem dem Rückgang im März zuzuschreiben, wo die Exporte um 9% in der Menge auf 1,1 Millionen Tonnen fielen. Das entspricht 603.268 Tonnen Gemüse (-5%) und 555.567 Tonnen Obst (-12,7%).

Für FEPEX war die Exportleistung in dem ersten Quartal von 2016 durch ungünstiges Wetter bestimmt und bei einigen Produkten wie Tomaten durch starken Wettbewerb in der EU und mit Drittländern, vor allem Marokko.

Quelle: Fepex 

Veröffentlichungsdatum: 25.05.2016

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Exporte, Wert