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25 innovative Jahre bei Obstland Dürrweitzschen: Mit Äpfeln, Birnen und Kirschen zum Erfolg

23. Mai 2016

Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat sich am Freitag, dem 20. Mai, beim 25-jährigen Betriebsjubiläum der Obstland Dürrweitzschen AG einen Überblick über die hochmodernen Produktionsstätten und die technischen Ausrüstungen eines der größten Arbeitgeber des sächsischen Obstbaus verschafft.

Bildquelle: Shutterstock. Apfel gruen
Bildquelle: Shutterstock.

Die Geschäftstätigkeit der Obstland Dürrweitzschen AG und der mit ihr verbundenen Tochterunternehmen ist einer langen Tradition folgend auf die Erzeugung, Lagerung, Sortierung, Verarbeitung, Verpackung und Vermarktung von frischem Obst, gerichtet. Hauptbetätigungsfelder sind der konventionelle sowie der biologische Obstanbau sowie die Vermarktung der so erzeugten Früchte. „Innovative Ideen zur Produktionssteigerung sowie marktbedingte Sortenanpassungen werden in diesem Unternehmen gelebt“ lobte der Minister beim offiziellen Festakt im Grimmaer Ortsteil Dürrweitzschen.

Die schonende Verarbeitung von Obst zu Fruchtsäften, Fruchtnektaren und Fruchtsaftgetränken, Obstwein- und -brand sowie Fruchtglühweinen und Bio-Säften gehört ebenfalls zum Kerngeschäftsbereich des Unternehmens. So werden auf rund 1.500 Hektar Anbaufläche jährlich durchschnittlich 40.000 Tonnen Obst erzeugt und zu großen Teilen unter der Dachmarke „Sachsenobst“ vermarktet. Der weitere Ausbau der Unternehmens- und Produktdachmarke „Sachsenobst“ in ihrer Einheit von frischem und flüssigem Obst für „Früchte, Säfte und Obstweine aus dem Obstland mitten in Sachsen“ steht im absoluten Focus der Vertriebs- und Marketinganstrengungen des Unternehmens. Dazu zählt auch in Zukunft die dauerhafte Ausdehnung des Vertriebsgebietes über die Landesgrenzen hinaus.

Der Freistaat unterstützt den Obstbau in Sachsen durch vielfältige Fördermaßnahmen. Basis für die Förderung ist das „Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum für die Förderperiode 2014 bis 2020“ (EPLR). Dazu gehört zum Beispiel die erhöhte Förderung von Investitionen, die Unternehmen im Obstbau erhalten. Mit einem Fördersatz von 35 Prozent, zehn Prozent zusätzlich zur Basisförderung, wird der besondere Investitionsbedarf in einem harten Wettbewerbsumfeld beachtet. Bei der Anschaffung von Hagelschutznetzen übernimmt der Freistaat ebenfalls 35 Prozent der Kosten. Im Rahmen der Agrarumweltmaßnahmen wird die Umstellung und Beibehaltung der ökologischen Obstproduktion derzeit mit 890 Euro pro Hektar gefördert.

 

Veröffentlichungsdatum: 23.05.2016

Schlagwörter

innovativ, Obstland Dürrweitzschen, Apfel, Birnen, Kirschen, Erfolg, fruchthandel