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Armenien: Aprikosenerntemengen durch Wetter halbiert

03. Mai 2016

In einer neuen Studie, die in den von schlechtem Wetter betroffenen Gemeinden in Armenien durchgeführt wurde, stellten die Spezialisten fest, dass sich die für dieses Jahr erwartete Menge des Aprikosenertrages auf 45.000-55.000 Tonnen beläuft. Das ist ein beträchtlicher Rückgang der Menge gegenüber Juli des letzten Jahres, wo sich der Aprikosenertrag von Armenien auf 103.000 Tonnen belief, ein Anstieg von 14% im Vergleich zu 2014.

Aprikosen

Laut einer Pressemitteilung von dem Landwirtschaftsministerium von Armenien könnten sich diese Mengen infolge von natürlichem Fruchtabfall, der mitunter Mitte Mai stattfindet, noch leicht ändern, berichtet Fruitnews.ru.

„Es gibt einen weiteren wichtigen Faktor, der sich auf diese Ergebnisse positiv auswirken könnte: da die Bäume leicht beladen sind, bilden sie unvergleichbar größere und qualitativ hochwertigere Früchte aus, wodurch sich ihre Vermarktbarkeit verbessert und die Verluste bedeutend abgeschwächt werden“, so der Bericht.

Dem Ministerium zufolge wurde der Aprikosenertrag infolge der im März verzeichneten negativen Temperaturen geschädigt, vor allem in den Regionen Ararat und Armavir. In Armavir und Echmiadzin sowie in ausgewählten Gemeinden von Baghramian liegen die Ertragsverluste bei zwischen 50-80%, während andere noch größere Verluste erlitten. Die Veröffentlichung genauerer Daten wird für Mitte Mai erwartet und wirft dann mehr Licht auf die Aprikosensituation in Armenien.

Quelle: arka.am/Fruitnews.ru

Veröffentlichungsdatum: 03.05.2016

Schlagwörter

Armenien, Aprikosen, Ernte, Mengen, Wetter