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Italien: Apfel-Kontaktgruppe traf sich in Trient

14. April 2016

Die Apfel-Kontaktgruppe, die aus Vertretern der drei Mitgliedsländer Frankreich, Spanien und Italien besteht, traf sich am Freitag, dem 8. April, in Trient, Italien, und analysierte den aktuellen Stand. Thema waren vor allem die Internationalisierung, insbesondere der Bedarf nach Öffnung neuer Exportmärkte, die negative Auswirkung des russischen Vetos und Reformmaßnahmen für das Krisenmanagement in der GMO, berichtete FEPEX.

Apfel

Die Teilnehmer betonten die Bedeutung der Öffnung neuer Märkte, um die Exporte der drei Länder zu steigern, aus denen die Apfel-Kontaktgruppe besteht. Sie betonten auch, dass das russische Veto eine Umleitung der polnischen Produktion in die EU verursachte, was zu einer Situation des Überangebots führte.

In der Kontaktgruppe wurde auch der Stand der Reform der Gemeinschaftsmarktstandards und UNECE analysiert, wobei Italien einen Vorschlag präsentierte, die Liste der Sorten zu ändern, was von Spanien unterstützt wurde.

Der Gemeinschaftshandel mit Äpfeln, der den Export und Import zwischen den Mitgliedsstaaten der EU, einschließlich Re-Export, widerspiegelt, stand 2015 bei 2,3 Millionen Tonnen. Dabei waren Italien und Frankreich zusammen mit Polen die führenden Exporteure. 2014 waren die wichtigsten Exporteure Italien mit 565,123 Tonnen und Frankreich mit 452,746 Tonnen, gefolgt mit großem Abstand von Polen mit 299.000 Tonnen. Allerdings haben die polnischen Apfelexporte 2015 um 50% auf 447.204 Tonnen zugenommen. Dadurch hat es Frankreich in der Rangliste der Spitzenexporteure der EU überholt. Der Export von Italien war 2015 bei 674.350 Tonnen, Polen bei 447.204 Tonnen und Frankreich bei 427.229 Tonnen. Hervorzuheben ist auch der Export von Belgien mit 222.157 Tonnen und den Niederlanden mit 149.866 Tonnen, so Daten von dem Europäischen Statistikamt Eurostat.

Für Spanien beliefen sich die Apfelexporte 2015 auf 121.657 Tonnen, 7% mehr als 2014, so Daten von der Generaldirektion des Zolls. Der Wert belief sich auf 89,5 Millionen EUR, ein Anstieg von 12%. Allerdings ist Spanien ein großer Importeur von Äpfeln mit 203.297 Tonnen 2015. Frankreich und Italien waren dabei die führenden Anbieter mit jeweils 73.785 Tonnen und 72.642 Tonnen.

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 14.04.2016

Schlagwörter

Italien, Apfel, Kontaktgruppe, Trient