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Südafrika setzt Export von Bio-Zitronen an EU aus

13. April 2016

Die Südafrikanische Zitrusindustrie hat letzte Woche eine Entscheidung bekannt gegeben, die im Kern des verantwortungsvollen Verhaltens der Erzeugergruppe Southern African Citrus Growers Association (CGO, Zitruserzeugervereinigung von SA) steht und mit Ängsten wegen der Krankheit Citrus Black Spot (CBS, Schwarzfleckenkrankheit) in Zusammenhang steht.

Bildquelle: Shutterstock. Zitronen
Bildquelle: Shutterstock.

Nach internen Analysen, Untersuchungen und Besinnung auf die Beanstandungen bei Bio-Zitrusfrüchten 2015 hat die verantwortliche Gruppe der Bio-Zitruserzeuger von Südafrika in den nicht CBS-freien Gebieten nach Beratung mit der CGA freiwillig entschieden, die Exporte von Bio-Zitronen an die EU für die Saison 2016 auszusetzen, berichte Deon Joubert von der CGA.

Wie Joubert erklärt, wird dies den Zitronenerzeugern ermöglichen, weiter an Risikominderungsmaßnahmen für CBS in ihrem Produktangebot zu arbeiten, während sie das Risiko von CBS-Beanstandungen für Südafrika in Europa 2016 bedeutend reduzieren. Das wird enorme finanzielle Folgen für diese Erzeuger haben und ist ein Zeichen für ihre Entschlossenheit für das langfristige Wohl der Zitrusindustrie in Südafrika. Diese Entscheidung wurde von allen Beteiligten in Südafrika stark unterstützt und für ihre langfristige Nachhaltigkeitsbewegung und den Fokus der südafrikanischen Zitrusindustrie im Allgemeinen begrüßt.

Südafrika ist zuversichtlich, dass all diese Maßnahmen erneut dazu führen werden, dass Europa die südafrikanischen Zitrusfrüchte 2016 mit ihren bekanntesten Eigenschaften erlebt: Qualitätsfrüchte von überragendem Geschmack und zur Unterstützung eines gesunden Lebensstils.

Quelle: CGA 

Veröffentlichungsdatum: 13.04.2016

Schlagwörter

Südafrika, Exporte, Bio-Zitronen, EU, CBS