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EU und Chile treffen Vereinbarung über Bio-Handel

08. April 2016

Die Europäische Union (EU) und Chile haben Verhandlungen über eine Vereinbarung für den Handel mit biologischen Produkten abgeschlossen. Durch diese Vereinbarung werden die EU und Chile gegenseitig die Gleichwertigkeit ihrer Bio-Produktionsregelungen und Kontrollsysteme anerkennen und ein hohes Maß an Respekt für das Prinzip der biologischen Produktion sicherstellen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bildquelle: Shutterstock. EU
Bildquelle: Shutterstock.

Die Vereinbarung hat ein breites Spektrum, indem sie alle biologischen EU-Produkte umfasst. Sie wird erlauben, dass Produkte, die nach EU-Regelungen erzeugt und kontrolliert wurden, direkt auf dem chilenischen Markt platziert werden, und umgekehrt. Ziel ist auch der gegenseitige Schutz der Bio-Logos und es ist ein System von Aktualisierungen bezüglich der umfassten Produkte vorgesehen. Zudem soll damit eine verstärke Kooperation, Informationsaustausch und Streitbeilegung in dem Bio-Handel einhergehen.

Das EU-Chile-Abkommen über den Handel mit biologischen Produkten wird die erste bilaterale Anerkennung mit einem lateinamerikanischen Land sein und den Weg für weitere Abkommen in dem Handel mit Bio-Produkten ebnen. Es wird eine starke Grundlage für die Entwicklung des Bio-Sektors bieten, eine wachsende Industrie begünstigen und Jobs und Wachstum in globalem Umfang fördern.

Der Bio-Sektor der EU ist ein dynamischer Sektor, der in den vergangenen 10 Jahren eine durchschnittliche Wachstumsrate von rund 5,5% pro Jahr hatte, da er fast 6% der genutzten landwirtschaftlichen Fläche der EU einnimmt. Obwohl die EU ein reiner Lebensmittelimporteur von Chile ist, wird erwartet, dass dieses Abkommen auch Bio-Exporte von der EU nach Chile fördern wird.

Quelle: ec.europa.eu 

Veröffentlichungsdatum: 08.04.2016

Schlagwörter

EU, Chile, Vereinbarung, Bio-Handel