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Trockenheit schränkt Südafrikas Zitrusexporte ein

31. März 2016

Die extreme Trockenheit im Zuge des Wetterphänomens El Niño sowie Hagelereignisse in wichtigen Anbauregionen Südafrikas werden in der Saison 2016 zu einer kleineren Exportmenge bei Zitrusfrüchten führen. Zudem wird die durchschnittliche Fruchtgröße witterungsbedingt kleiner als sonst ausfallen, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Bildquelle: Shutterstock. Orangenbaum
Bildquelle: Shutterstock.

Dennoch dürfte die internationale Nachfrage gut bedient werden können. Denn bei Easy Peelern und Zitronen werden Neupflanzungen in den Ertrag kommen.

Nach Schätzungen des Citrus Marketing Forum (CMF) werden die Zitrusexporte Südafrikas (inkl. Simbabwe und Swasiland) in diesem Jahr um 6 % sinken. Besonders stark zeigt sich der Rückgang bei Grapefruits. Auch bei den dominierenden Valencia-Orangen werden Einschnitte erwartet. Dagegen sollen mehr frühe Navel-Orangen, Easy Peeler und Zitronen ausgeführt werden als im Vorjahr. Für Deutschland waren in der Vergangenheit vor allem die Orangenlieferungen aus Südafrika wichtig. Die Importe an Easy Peelern sind mit knapp 7.000 t zwar noch recht bescheiden, sie haben sich in den vergangenen 10 Jahren aber mehr als verzehnfacht.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 29.03.2016)

Veröffentlichungsdatum: 31.03.2016

Schlagwörter

Trockenheit, Südafrika, Zitrus, Exporte