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Burgenlands Bauern erzeugen jedes Jahr im Schnitt 63.000 t Frischgemüse

19. Februar 2016

„Die rund 250 burgenländischen Gemüsebauern produzieren auf 1.450 ha in Glashäusern, Folientunnels und im Freiland die verschiedensten Gemüsearten wie Salat, Paradeiser, Paprika, Chinakohl, Radieschen, Sellerie, Kraut, Kohlgemüse usw. aber auch Kartoffeln," sagte Präsident Franz Stefan Hautzinger anlässlich der Vollversammlung des Burgenländischen Gemüsebauverbandes am 17. Februar 2016 in St. Andrä. 

Bildquelle: Shutterstock. Radieschen Ernte

Bildquelle: Shutterstock.

"Unsere Gemüsebauern bewirtschaften ihre Flächen nach den strengen AMA-Gütesiegelrichtlinien und müssen lückenlose Aufzeichnungen vornehmen, welche regelmäßig von einer unabhängigen Stelle kontrolliert und zertifiziert werden. Heimisches Gemüse wird auch laufend beprobt und in anerkannten Labors untersucht. Somit wird sichergestellt, dass nur höchste Qualitäten in die Handelsketten gelangen bzw. von den Bauern direkt verkauft werden“, so der Präsident.

Präsident Hautzinger weiter: „Der burgenländische Gemüsebau steht für eine qualitätsorientierte Produktion mit unternehmerischer Weitsicht. Primär gelangt das Gemüse über Gemeinschaftsvermarkter, wie der „Vertriebsgesellschaft Seewinkler Sonnengemüse“, der „Gemüseerzeugerorganisation Ostösterreich (GEO)“ und dem Handel zu den Konsumenten. Vielfach wird das Gemüse aber auch ab Hof vermarktet. Aufgrund der Regionalität der Produkte gibt es kürzere Transportwege. Regionalität der Produkte bedeutet heimisches Gemüse mit garantiert hohen Qualitätsstandards. Beim Kauf von Gemüse in den Handelsketten empfiehlt die Landwirtschaftskammer den Konsumenten auf das AMA-Gütesiegel oder AMA-Biozeichen zu achten, dann können sie sicher sein, dass es sich um heimische Ware handelt“.

Der gesamte Gemüsebau im Burgenland hat eine jährliche Wertschöpfung von rund 25 Millionen Euro. Der jährliche Gemüse-Pro Kopfverbrauch in Österreich liegt bei über 112 kg.

Quelle/Autor: LK Burgenland / Leitgeb Matthias

Veröffentlichungsdatum: 19.02.2016

Schlagwörter

Burgenland, Bauern, Erzeugen, gemüse, Anbau