Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Welche Trends sind am deutschen Bio-Markt zu beobachten?

15. Februar 2016

Einlistungen, mehr Artikel und größeres Engagement des Lebensmitteleinzelhandels – insbesondere der Discounter - prägten den Bio-Markt 2015. Insbesondere bei den Milchprodukten, Fleisch, Obst, Gemüse aber auch bei vielen Trockenprodukten nehmen die Kunden die größere Auswahl in allen Geschäften auch gern an. Das führte zu dynamischem Marktwachstum bei vielen Produkten.

Bildquelle: Shutterstock. apfel birnen steinobst
Bildquelle: Shutterstock.

So gaben die Verbraucher beispielsweise von Januar bis November 2015 rund 17 % mehr Geld für Bio-Fleisch und 12 % mehr Geld für Molkereiprodukte aus, so die AMI-Analyse auf Basis des GfK-Haushaltspanels.

Insbesondere bei Milch- und Molkereiprodukten aus ökologischer Erzeugung erweiterten die Discounter ihr Angebot. Milch und Molkereiprodukte gehören wie Fleisch, Eier aber auch Obst und Gemüse zu den am stärksten wachsenden Produkten am Bio-Markt 2015. Auch bei Fleisch haben die Discounter eine Nachfragewelle ausgelöst. Bio-Schweinefleisch war schon zuvor knapp geworden, die hohe Nachfrage aber hat auf Erzeugerseite die Preise explodieren lassen. Für das Jahr 2016 wird eine bessere Marktversorgung erwartet, da viele Akteure ihre Sauen- und Mastschweinbestände ausgeweitet haben – ein Marktgleichgewicht dürfte sich aber frühestens im Sommer einstellen. Ein Teil des Bio-Schweinefleisches kam auch 2015 aus den Niederlanden und Dänemark, wobei sich der Anteil durch die knappe Verfügbarkeit auch dort, kaum geändert hat.

Mehr zur aktuellen Entwicklung am deutschen Bio-Markt berichtet am 10.02.2016 um 12:00 Uhr (Raum Shanghai) Diana Schaack (AMI) in einem gemeinsamen Kongress-Beitrag mit dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und der Kommunikationsberatung Klaus Braun. Näheres siehe: Der deutsche Bio-Markt

In englischer Sprache dreht sich am 10.02. 2016 um 11 Uhr im Raum Shanghai unter dem Motto The European Market for Organic Food alles um den europäischen Bio-Markt. Neben Diana Schaack (AMI), die den deutschen Markt mit Zahlen und Fakten darstellt, berichten Experten aus Frankreich, Italien und der Schweiz über den jeweiligen aktuellen Stand im Bio-Bereich. Diese Vortragssession hat seit langem Tradition und führt auf der BIOFACH alle europäischen Vertreter der Bio-Szene einmal im Jahr zusammen. Näheres hier: The European Market for Organic Food

„Marktpotenzial heimisches Bio-Gemüse – Wie schaffen wir Verbindlichkeit, damit Bio-Bauern marktgerecht erzeugen können?“. Das ist das Thema der Podiumsdiskussion am 11. Februar um 14:00 Uhr im Raum Kopenhagen unter Leitung des Kompetenzzentrums Ökolandbau Niedersachsen (KÖN). Sonja Illert (AMI) wird die Anbau- und Flächenentwicklung sowie die Absatzwege der wichtigsten Bio-Gemüsekulturen vorstellen. Hier werden erstmals die Ergebnisse der AMI-Importauswertung zu Bio-Gemüse für das Wirtschaftsjahr 2014/15 dargestellt. Auch die neusten Verbrauchertrends zeigt die AMI Bio-Gemüseexpertin kurz auf. Die Referenten, Dr. Zdenek Cerny, GESA-Gemüsesaft GmbH, und Fernando Krokisius, Alnatura, werden mit den Veranstaltungsteilnehmern über die Ergebnisse diskutieren. Näheres hier: Marktpotenzial heimisches Bio-Gemüse

Woher kommen die Bio-Rohstoffe und Ideen für Bio-vegane Produkte? Das wird am 11.02.2016 um 16:30 Uhr im Raum Oslo erörtert. Diana Schaack (AMI) stellt im Rahmen der Veranstaltung Spitzenadressen für Bio & Vegan 2016: Preisverleihung und Hintergrundinformation die Versorgungslage auf den Bio-Rohstoffmärkten für vegane Produkte dar. Näheres hier: Spitzenadressen für Bio & Vegan 2016

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 09.02.2016)

Veröffentlichungsdatum: 15.02.2016

Schlagwörter

Trends, Deutschland, Bio-Markt, Bio