Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Fruit Logistica Daily - Aktuelle Presseberichte

04. Februar 2016

Heute auf der Fruit Logistica, morgen im Handel... Außergewöhnliche Obst- und Gemüsesorten, die auf der Fruit Logistica entdeckt sind. Sie unterscheiden sich in Farbe, Form oder Geschmack von schon bekannten Sorten oder sind gänzlich neu. Bühne frei für die „wacky fruits“!

Firma Southern Seed gezüchtete Zebra-Pflaumentomate „Belmonte F1“

Sie ist traubenförmig und grün mit charakteristischen, dunklen Streifen. Die neue, von der italienischen Firma Southern Seed gezüchtete Zebra-Pflaumentomate „Belmonte F1“ (Bild) erlebt auf der FRUIT LOGISTICA 2016 ihre Weltpremiere. Sie zeichnet sich nicht nur durch das außergewöhnliche Erscheinungsbild aus, sondern auch durch den besonderen Geschmack und den hohen Brix-Wert. „Wir starten jetzt mit dem Verkauf“, so ein Firmensprecher. Auf Sizilien und in anderen italienischen Regionen wurde bereits mit dem Anbau begonnen. Jetzt kommen die ersten Ernten in den Handel.
(Halle 1.2, Stand B-18, Kontakt: Marinella Inghiasciano, Tel +39 0932 861054, inghisciano@southernseed.it)


3. Februar 2016

Zahl des Tages
In der Saison 2014/2015 exportierten ägyptische Unternehmen 743.000 Tonnen in die Europäische Union. Damit werden 21 Prozent der ägyptischen Agrarproduktion in die EU exportiert.

Zitat des Tages
„,Fleisch ist mein Gemüse‘ war gestern, ,Veggie ist my beef‘ gilt heute.“ (Stephan Weist, Bereichsleiter Obst, Gemüse, Convenience, Blumen & Pflanzen bei Rewe und Freshfel-Vice President)
 

Drei Fragen an...
Ali Eissa, Vorsitzender der Landwirtschaftsabteilung der Egypt Expo and Convention Authority und somit Verantwortlicher für den Messeauftritt Ägyptens auf der FRUIT LOGISTICA.

Ali Eissa, Vorsitzender der Landwirtschaftsabteilung der Egypt Expo and Covention Authority
Foto Ali Eissa

Herr Eissa, wie hat sich die ägyptische Agrarindustrie in den vergangenen Jahren verändert?

Viele unserer Erzeuger verantworten mittlerweile die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis zur Verfrachtung. Damit stellen sie sicher, dass ihre Waren die Qualität und die Haltbarkeit auszeichnet, die der Kunde im Supermarkt wünscht. Das ist gleichzeitig eines der Hauptziele des Egypt Expo and Covention Authority. Wir glauben, dass wir darin erfolgreich sind. Im Jahr 2015 hat Ägypten fast 3,5 Millionen Tonnen Obst und Gemüse exportiert. Wir exportieren jährlich 1,2 Millionen Tonnen Tafelorangen und damit mehr als jedes andere Land der Welt.

Russland hat nicht nur ein Handelsembargo über den Westen, sondern nun auch eins über die Türkei verhängt. Hat das Auswirkungen auf die Branche in Ägypten?

In der Tat. Und zwar einen positiven Effekt. Russland importiert zunehmend ägyptische Orangen, Kartoffeln, Zwiebeln und Granatäpfel. Nach Saudi Arabien ist Russland nun der zweitgrößte Abnehmer unserer Erzeugnisse. Zuvor war die Türkei der größte Exporteur von Tomaten nach Russland. Nun kreuzt einmal in der Woche ein Frachter beladen mit Tomaten und anderen leicht verderblichen Waren von Ägypten durchs Schwarze Meer.

Ist denn Neulandgewinnung ein Thema in Ägypten?

Ja, und das war es bereits in der Vergangenheit. Schon 70 Prozent unserer Exporterzeugnisse wachsen in der früheren Wüste. Ein neues Projekt von nationaler Bedeutung hat zum Ziel, in den kommenden fünf bis zehn Jahren 600.000 Millionen Hektar Land (1,5 Millionen Acre) urbar zu machen. Wenn das Projekt erfolgreich verläuft, werden wir unsere Exporte verdoppeln können. Ein Drittel des nötigen Wassers kommen aus dem Nil, zwei Drittel aus Grundwasserreservoirs.


Neue Abwehrmechanismen für Bananen?
futurlab
Das Zukunftsforum „Future Lab“ der FRUIT LOGISTICA wurde am Mittwoch mit einem für Bananenerzeuger dringenden Thema eröffnet. Seit Jahren leiden Bananenplantagen unter der Anfälligkeit der Cavendish-Banane für Schädlinge sowie der Panamakrankheit, die von einem Schlauchpilz ausgeht. Möglicherweise haben Forscher der Universität Kassel nun eine Gattung gefunden, die gegen Schädlinge resistent ist. Bei der Suche nach ursprünglichen Varietäten sind die Forscher in einer abgelegenen Bergoase im Sultanat Oman fündig geworden. „Das Land hat eine tausendjährige Seefahrertradition. Daher stammt die hohe Biodiversität“, sagt Professor Andreas Bürkert. Der Abwehrmechanismus der mehrere hundert Jahre alten „Musa Acuminata“ sind Sekundärstoffe der Phenylphenalenone, die auf der Bananenhaut und im Stamm vorkommen, haben die Forscher festgestellt. „Sie wirken als Fraßgift für Schädlinge“, so Bürkert. Die Zeit der monokultivierten Cavendish-Banane ist also vorbei. „Biodiversität ist das Werkzeug der Zukunft. Globalisierung bedeutet nicht, dass alles gleich sein muss. Dank kürzerer Versorgungsketten wird es künftig möglich sein, verschiedene Varietäten anzubieten. Wer kann dieses Thema besser angehen als die Obstbranche?“, fragt Bürkert.

Amazon plant großflächig im Onlinehandel für Frischeprodukte mitzumischen
Hallenforum
Wohin entwickelt sich der Onlinehandel von Obst- und Gemüseprodukten? „Einkaufen von frischem Obst und Gemüse via Onlinehandel wird bei den Verbrauchern beliebter. Der Anteil dieser Waren im Lebensmittelhandel macht in den USA und Großbritannien inzwischen den Löwenanteil aus. In Deutschland hingegen liegt er nur bei 29 Prozent“, sagt Daniel Lucht, Global Research Director von ResearchFarm, London. Dieses Konsumentenverhalten mache sich auch Amazon zunutze. Der Onlinehändler wolle im großen Stil in das Frischegeschäft im Internet einsteigen. Nach Untersuchungen von ReasarchFarm werde der Fokus auf dem sogenannten Drittkundengeschäft liegen. Das heißt, der Kunde bestellt bei kleineren Einzelhändlern seine Ware und diese Unternehmen bezögen die angeforderte Ware direkt über Amazon. Lucht ermahnte den Einzelhandel daher auch sein Drittkundengeschäft zu stärken, um eine eventuelle Abhängigkeit von dem Global Player zu vermeiden.

Temperatur – das Hauptproblem der Lieferkette
Logistics
„In fünf bis zehn Jahren sieht das alles ganz anders aus.“ Clive Lawrance vom britischen Logistiker Omnia Management prognostizierte gleich bei der ersten Veranstaltung der neuen Konferenzreihe „Logistics Hub“ auf der FRUIT LOGISTICA einen grundlegenden Wandel der Struktur von Lieferketten bei temperatursensiblen Transporten. Künftig werden es Frachtführer, Spediteure, Logistiker und Fuhrunternehmer mit Auftraggebern zu tun bekommen, die nicht mehr entweder Produzent oder Distributor sind, sondern beides gleichzeitig, da sie ihre Verantwortung darin sehen, gemeinsam über die logistische Qualität zu wachen. Außerdem werden alle Beteiligten versuchen, die bisher schwer kontrollierbare Fragmentierung der Lieferkette zu verringern. Das geht von der Minimierung der Verpackungen und ihrer Ver- und Entsorgung bis zur Gewährleistung annähernd gleicher Temperaturen. Dabei kommt es – abhängig vom Produkt – nicht so sehr darauf an, wie hoch oder niedrig die Temperatur ist, sondern darauf, dass sie wenig schwankt, wie Oliver Huesmann, Marketing-Experte von Fruit Consulting aus Malaga, erläuterte.

Durchgehender Datenaustausch für bessere Interoperabilität
TEch
Um die Interoperabilität in der gesamten Lieferkette zu verbessern, komme es auf den Datenaustausch an, so das Resümee von Ken Moynihan, Chief Technology Officer bei Compac, in seinem Auftaktvortrag auf der „Tech Stage“. Noch erfassen die einzelnen „Kettenglieder“ ihre Daten meist nur für sich und es hapert am Austausch der Informationen. Das Unternehmen Compac aus Neuseeland sei ein bedeutender Anbieter von kompletten Sortier- und Verpackungslösungen für die Frische-Produkte-Industrie und würde zum Beispiel schon mit einigen Erzeugern regelmäßig Daten austauschen, erläuterte der CTO. Ziel sei es, und das betrifft die gesamte Kette, das Höchstmaß hinsichtlich Qualität, Konsistenz, Verfügbarkeit und Sicherheit der Produkte zu erreichen. Das Lieferketten-Management sei gerade in der Obst- und Gemüsebranche sehr anspruchsvoll, angefangen beim Erzeuger über Lagerung und Transport bis hin zum Handel. In den einzelnen Stufen fallen riesige Mengen äußerst interessanter Daten an. Diese gelte es noch besser zu verknüpfen, zu verarbeiten und zu nutzen.

Halle B: Hell, fruchtig und kommunikativ
Ein äußerst einladendes Ambiente ist zur FRUIT LOGISTICA in der Halle B, CityCube Berlin, gelungen: Hier treffen freundliche Helligkeit, nüchterne Zweckmäßigkeit und kommunikatives Ambiente harmonisch aufeinander. Bühne und Zuschauerreihen des neuen Konferenzthemas „Logistics Hub“ sind in der Mitte des Saals so integriert, dass Zuhörer des akttraktiven Fachprogramms nicht vom Grundrauschen der Messeaktivitäten an den Ständen gestört werden. Andererseits ist jederzeit ein geräuschloser Wechsel aus dem Auditorium zum Handels- und Geschäftsbereich möglich. Gerade für Fachveranstaltungen ist der CityCube mit seinen flexiblen Tagungsräumen hervorragend geeignet. Die Möglichkeit aus dem Ausstellungsbereich, auch einmal den Blick nach außen richten zu können, trägt ein Übriges zur angenehmen Atmosphäre bei.

Herausforderungen für Produktion und Beschaffung

Miriam Cutillas, Marketing-Direktorin, Uvasdoce
Foto: Miriam Cutillas, Marketing-Direktorin, Uvasdoce


Welche Herausforderungen stellt die Klimaveränderung an die globale Produktion und Beschaffung? Diese zentrale Frage und ihre Beantwortung standen im Mittelpunkt des 35. Frische Forums Obst und Gemüse am Abend vor dem ersten Messetag der FRUIT LOGISTICA 2016. Miriam Cutillas, Marketing-Direktorin des spanischen Traubenproduzenten Uvasdoce, warf diesbezüglich einen Blick auf die Provinz Alicante in Südspanien. In den vergangenen 20 Jahren seien in bestimmten Zeiträumen Tendenzen zu Trockenheit einerseits und Starkregen andererseits in dieser Region zu beobachten, sagte sie. Die Niederschläge zum Beispiel würden immer intensiver und zeitlich ungünstiger ausfallen, nämlich dann, wenn die Trauben reifen. Außerdem verringern sich nach den Worten der Marketing-Direktorin die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Dies habe Auswirkungen auf die Reifung und auf die Farbintensität der Früchte. Uvasdoce reagiere auf diese klimatischen Veränderungen und setze dabei vor allem auf Innovationen, betonte Miriam Cutillas. So würden verstärkt neue Sorten gezüchtet und getestet sowie neue Technik und Anbaumethoden entwickelt und angewendet. Vor zu erwartendem Starkregen beispielsweise würden die Trauben großflächig mit Folien abgedeckt. Ziel sei es, nicht die höchste Menge, sondern die beste Qualität zu produzieren.

Fyffes: Mit „Discover More“ die Welt der Banane entdecken
Markenidentifikation und Corporate Social Responsibility spielen in der Kaufentscheidung eine große Rolle. Um diese Bedürfnisse bestmöglich zu bedienen, hat Fyffes seine neue Kommunikationskampagne entwickelt. „‘Discover More‘ ist Fyffes’ Einladung an Handel und Verbraucher, die Welt der Banane zu entdecken“, erklärt Michaela Schneider, Fyffes Business Development Manager Europe. Die neue Kampagne habe das Ziel, den Mehrwert von Fyffes als Supplier zu stärken, denn mit „Discover More“ werde die Welt hinter dem Produkt für seine Verwender erlebbar, so Michaela Schneider. Dafür setzt das Unternehmen auf die Visualisierung seiner langjährigen Partnerschaften in den Tropen, die langfristig angelegten CSR-Strategien sowie die gleichbleibende, bestmögliche Qualität. „Mit ‚Discover More‘ tritt Fyffes an“, sagt die Development-Managerin, „die Sicht der Welt auf Bananen zu verändern – für mehr Wertschätzung am POS.“ Fyffes gehe es mit der neuen Kampagne darum, die Menge der Bananen pro Einkauf zu steigern und die Einkaufsfrequenz zu erhöhen. Dafür habe das Unternehmen flexible Toolkits entwickelt.
(Halle 5.2, Stand A-04, Kontakt: Susanne Zangen, Telefon: +49 (0)163 5452538, E-Mail: sz@zangen-bansmann.de)

Ernährungswissen leicht gemacht mit 5 am Tag
Am Stand der Informationskampagne 5 am Tag dreht sich auch auf der FRUIT LOGISTICA 2016 alles rund um das Thema „Gesunde Ernährung leicht gemacht“. Bereits seit mehr als 15 Jahren wirbt der Verein „5 am Tag“ mit der bekanntesten Ernährungsregel und macht sich für den Verzehr von mehr Obst und Gemüse stark – mit Konzepten, die sich für Erwachsene und Kinder, für Verbraucher, Händler und Erzeuger auszahlen. Neben zahlreichen Informationsmaterialien und bewährten Initiativen wie „Pflanz dir dein Schulbrot!“ und der Online-Handelsbörse „frucht@arbeitsplatz“ für betriebliche Fruchtabonnements präsentiert 5 am Tag das neue Projekt „Food & Fit im Job – KMU in Form“, das mit einem Mix aus Ernährungs-, Bewegungs- und Entspannungselementen speziell auf die Verbesserung der Gesundheitsangebote in kleinen und mittelständischen Unternehmen abzielt.
(Halle 20, Stand B-09a, Kontakt: Thomas Erdmann, Telefon: +49/(0)621/33840114, E-Mail: info@5amtag.de)

GFI Deutsche Frischemärkte: Frische Fahrt voraus
Auf ein erfolgreiches Jahr 2015 kann die GFI Deutsche Frischemärkte zurückblicken. Neben dem ausgeprägten Erfahrungsaustausch über zukunftsfähige Marktkonzepte sorgte insbesondere der Geschäftsbereich „Wochenmärkte“ für starke Impulse im freien Einzelhandel. Das stetige Wachstum der Mitgliederzahl setzt sich fort: Diese stieg auf insgesamt 55, davon 24 Voll- und 31 Fördermitglieder. „Diese Entwicklung werden wir konsequent fortsetzen“, gibt sich Boris Schwartz (rechts im Bild), der kürzlich im GFI-Vorstand die Nachfolge von Andreas Foidl antrat, optimistisch. „In 2016 werden wir den internationalen Erfahrungsaustausch forcieren, die Politik- und Lobbyarbeit verstärken und unter dem deutschen Motto ‚Erlebe Deinen Markt‘ wieder an der europäischen Märktekampagne ‚Love your local market‘ teilnehmen.“ Der GFI-Gemeinschaftsstand dient vor allem marktansässigen Großhändlern und Importeuren als willkommener Treffpunkt für ausgiebige Gespräche und Verhandlungen mit Kunden und Lieferanten aus aller Welt. Im exklusiven Partnerbereich des Standes präsentieren sich wieder die Firmen Elbegarten, Don Limón und Port International.
(Halle 21, Stand E-11, Kontakt: Frank Willhausen, Telefon: +49 (0)178 4256738, E-Mail: frank.willhausen@frischemaerkte.org)

Kohlrabi als Stick und flacher Weißkohl
Der Snackstick Kohrispy aus der Kohlrabisorte Konan ist eines der zahlreichen neuen Produkte, die die niederländische Firma Bejo auf der FRUIT LOGISTICA vorstellt. Mit seiner praktischen Form und dem hohen Gehalt an Vitamin C und anderen Antioxidantien passt er sich perfekt modernen Ernährungstrends an. Bejo wirbt darüber hinaus mit dem melonenartigen Duft des Kohlrabis und dem mild-süßlichen Geschmack. Auch der besonders flache Weißkohl Coolwrap gehört zu dem Angebot, mit dem vor allem neue Konsumformen bedient werden sollen. Er ist besonders für Wraps und Sushi geeignet. Bejo sieht sich als Vorreiter bei der Entwicklung biologischer Pflanzenrassen und will die Partner der Lieferkette motivieren, neue Anwendungen auch bei Anbau und Verarbeitung zu entwickeln.
(Halle 1.2, Stand B-16, Kontakt: Daniëlle Bruin, Telefon +39 0883 652014, E-Mail: frontino.sas@libero.it)

Show-Container von Citrosol macht Transport von Zitrusfrüchten erlebbar

Show-Container von Citrosol macht Transport von Zitrusfrüchten erlebbar
„From Tree to Table“ – Vom Baum direkt auf den Tisch. Unter diesem Motto präsentiert Citrosol aus dem spanischen Valencia seinen „KNOW-HOW-Container“ auf der FRUIT LOGISTICA. Im Container erleben die Besucher in sechs visualisierten Schritten die kritischen Stationen der Wertschöpfungskette wie die Ernte von Zitrusfrüchten, die Kühlung, der Transport in den Handel und in die Lebensmittelregale. Es wird anschaulich dargelegt, wie das Obst in absolutem Frischezustand selbst über tausende Kilometer nach Afrika, Asien, den Mittleren Osten und Ozeanien transportiert wird, wo es wohlbehalten und wohlschmeckend den Verbraucher erreicht. Außerdem stellt Citrosol weitere Produkte wie wassersparende Sprühsysteme vor. Ebenso informiert das Unternehmen über Wachse, die auf das Obst aufgetragen werden und helfen sollen, Energiekosten und Gasemissionen in Gewächshäusern zu minimieren.
(Halle 18, Stand C-07, Kontakt: Julio Marin, Telefon: +34 96 280 05 12, E-Mail: citrosol@citrosol.com)

Mit Ananas und Laufschuhen zum Entwicklungsprojekt
Freedom Fruit-Ananas aus Costa Rica, die sich dem ethisch verantwortbaren Anbau verschrieben haben, werden auf der FRUIT LOGISTICA von dem niederländischen Handelshaus CoolFresh vertrieben. Hugo Vermeulen, CEO von CoolFresh, erklärte dazu, neben der hohen Qualität der Früchte liege der Fokus auf einem Entwicklungsprojekt in der Region Pital. CoolFresh ist Pate der Escuela La Perla, in der nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene gebildet werden und einen Treffpunkt für ihre Gemeinschaft haben. Die Schule soll zu einem Gemeindezentrum mit einem Veranstaltungssaal und zu einer Einrichtung zur Altenpflege ausgebaut werden. Außerdem benötigt die Schule auch eine Renovierung. Um diesem Projekt die nötige Dynamik zu verleihen, will CoolFresh am Rotterdamer Marathon teilnehmen und verlost unter allen Besuchern des Messestandes ein Paar Laufschuhe der limitierten „CoolFresh“-Edition.
(Halle 23, Stand E-016, Kontakt: Nic Jooste, Telefon: +31 654 906742, E-Mail: nic@coolfresh.nl)

McAirlaid’s: Neue Saugeinlage absorbiert Luftfeuchtigkeit
Der Vliesstoffhersteller McAirlaid’s präsentiert auf der FRUIT LOGISTICA 2016 seine neue Pad-Generation FreshGuard HC, wobei die Buchstaben für Humidity Control (Feuchtigkeitskontrolle) stehen. Sie sorgt während der gesamten Lieferkette für optimale Lagerbedingungen. Schon bei einem geringen Niveau von Luftfeuchtigkeit beginnt die Unterlage damit, die Feuchtigkeit aus der Atmosphäre der Verpackung zu absorbieren. Dabei wird das Kondenswasser über die Flächen aufgenommen und im Kern gebunden. Negative Folgeerscheinungen wie Schimmelbildung, unangenehme Gerüche oder Verfärbungen an den Produkten werden so minimiert, ohne die Ware zu beeinflussen.
(Halle 21, Stand A-12, Kontakt: Malte Stubbe, Telefon: +49 (0) 2552 933414, E-Mail: malte.stubbe@mcairlaids.com)

Schneller wiegen mit Mehrkopf-Präzisionswaagen von ILAPAK
Effizient arbeitende Packmaschinen sind in der Gemüse- und Obstproduktion ein wichtiger Faktor, um die Ware frisch, unbeschädigt und zeitnah an den Handel liefern zu können. Das Unternehmen ILAPAK stellt auf der FRUIT LOGISTICA seine jüngsten Produkte vor. Für Salatproduzenten entwickelte ILAPAK die K 14-65 eine Maschine mit Mehrkopf-Kombinationswaagen, die das Gewicht zu verpackender Ware exakt und mit hoher Geschwindigkeit ermitteln. Die Maschine ist für kleine, mittlere und große Salatköpfe konzipiert und kann problemlos in einem Vollwaschgang gesäubert werden. Anschließend durchlaufen die Salatköpfe in bis zu 200 Zyklen pro Minute den VT 1000 Packer und werden je nach Bedarf feucht oder trocken abgepackt.
(Halle 7.1c, Stand B-03, Kontakt: Christian Romualdi, Telefon: +41 79 800 62 42, E-Mail: cromualdi@ilapak.com)

Uruguay steigert Zitrus-Exporte nach Deutschland
Uruguay hat 2015 im Vergleich zum Vorjahr die Exporte von Zitrusfrüchten nach Deutschland um 22 Prozent steigern können. Insgesamt machen die Zitrusfrüchte 80 Prozent der gesamten Fruchtexporte des südamerikanischen Landes aus, die im vergangenen Jahr bei mehr als 100.000 Tonnen im Gesamtvolumen von gut 90 Millionen US-Dollar lagen. Sie gingen in 50 Länder, darunter Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Schweden und Spanien. Auf der Weltrangliste der Blaubeer-Exporteure hat Uruguay seit 2014 zwei Plätze gut machen können und liegt jetzt auf dem 14. Rang.
(Halle 25, Stand C-16, Kontakt: Pablo Pereira, Telefon: +598 2915 3838, E-Mail: ppereira@uruiguayxii.gub.uy)

Fruchthandel Magazin Retail Award 2016 verliehen

Fruchthandel Magazin Retail Award 2016 verliehen
Foto: v.l.n.r. Diana Böhm, Globus SB-Warenhaus Weichlitz; Tim Strübig, Globus SB-Warenhaus St. Wendel; Nancy Schramm, Globus SB-Warenhaus Zwickau


Die Obst- und Gemüse-Abteilungen der Edeka E-Center, der Globus SB-Warenhäuser sowie von Lidl und tegut sind die Gewinner des Fruchthandel Magazin Retail Award 2016. Sie sind in einer repräsentativen Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK Consumer Panels von den Verbrauchern zu den beliebtesten in Deutschland gewählt worden. Insgesamt wurden 9.000 Haushalte befragt, welche Lebensmittel-Einzelhandels-Organisation ihrer Ansicht nach die frischeste Ware und die attraktivsten Abteilungen führt, wo die Übersichtlichkeit und die Sauberkeit genauso stimmen wie die allgemeine Präsentation und die Auswahl, nicht zuletzt bei Trendprodukten wie Bio-Artikeln. Weiterhin wurde nach der Zufriedenheit bezüglich des Service und der Beratung durch das Personal gefragt. Zudem sollten die Konsumenten das Preis-/Leistungsverhältnis sowie das Vertrauen bewerten. Die Preisverleihung fand am Vorabend des ersten Messetages der FRUIT LOGISTICA 2016 im Rahmen des 35. Frische Forums Obst und Gemüse statt.
 

www.fruitlogistica.de

Quelle: Messe Berlin - Fruit Logistica 2016

Veröffentlichungsdatum: 04.02.2016

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