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Spanien: Ailimpo korrigiert Schätzung Zitronenertrag nach unten

03. Februar 2016

Die Anfangsschätzung von 850.400 Tonnen für die spanische Zitronenernte wurde um 17% verringert. Die neue Vorhersage rechnet mit einem Ertrag von 710.000 Tonnen. Die Korrektur nach unten kommt vor allem durch die durchschnittliche Größe der Früchte. Aufgrund des Mangels an Regen, durch warme Temperaturen und den frühen Start der Ernte im September ist die Größe kleiner als erwartet, berichtet Ailimpo.

Zitronen

Die aktuelle Schätzung für die Saison 2015/16 von Ailimpo ist eine um 35% kleinere Zahl als die Bilanz von letztem Jahr, wo es eine Rekordproduktion gab (1.100.000 Tonnen). Somit war diese außergewöhnlich. Anfangs, im September, rechnete AILIMPO noch mit einem Ernterückgang von 23% infolge negativer Wetterbedingungen in der Blütezeit und bei der Fruchtausbildung im Frühling 2015. Das wirkte sich vor allem für die Spätsorten negativ aus.

Bezüglich der Entwicklung der Saison betont die Organisation, gute Anbaupraktiken brachten den Erzeugern eine ausgezeichnete Zitronenqualität mit einer hohen Handelsleistung. Dabei war ein der Nachfrage entsprechendes Angebot möglich. Die verfügbare Menge für die Zitronen verarbeitende Industrie ist wiederum viel kleiner. Die Mengen haben seit Beginn der Saison bis Dezember um 75% abgenommen.

Die aktualisierte Schätzung der Erntedaten beinhaltet einen früheren Abschluss der spanischen Zitronensaison als letztes Jahr. Das führte zu einem frühen Start der Eingänge von Zitronen der Südhemisphäre (Argentinien, Südafrika, Uruguay …) in Europa.  

Quelle: Ailimpo 

Veröffentlichungsdatum: 03.02.2016

Schlagwörter

Spanien, ailimpo, Schätzung, Zitronen, Ertrag