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Spanien: 98% der Paprika- und Tomatenproduktion unter Biologischer Kontrolle

28. Januar 2016

Hortyfruta präsentierte eine qualitative Studie über die Anwendung von Biologischer Kontrolle bei dem Anbau von Erträgen in Gewächshäusern entlang der Küste von Almeria und Granada. Die Studie wurde zwischen Juni und September 2015 erstellt und von der Interprofessionellen Vereinigung Obst und Gemüse von Andalusien (Hortyfruta) durchgeführt.


Paprika

Sie zeigt, dass 98% der Produktion von Paprikas und Tomaten in den Provinzen Almeria und Granada unter Biologischer Kontrolle erzeugt werden.

Wie von revistamercados.com berichtet, betont Hortyfruta, dass trotz dieser 'massiven' Anwendung bei Tomaten- und Paprikaerträgen die meisten Erzeuger von Levante und Poniente, Almeria, und der Costa Tropical „meinen, dass die Nutzung von Biologischer Kontrolle weiter zunehmen wird“.

Zudem setzen im Fall von Auberginen 80% der Erzeuger diese Anbaumethode kontinuierlich ein, bei Wassermelonen sind es 57% und bei Gurken 50%. Hingegen sind Melonen und Zucchini die Produkte, bei denen der größere Anteil der Erzeuger, jeweils 53% und 67%, keine Biologische Kontrolle anwendet.

Die Studie sagt auch, dass es im Winter, bei niedrigen Temperaturen und mit intensiverer Bekämpfung von Pilzkrankheiten, schwieriger ist, die Arbeit mit Biologischer Kontrolle beizubehalten. Zudem hat das Erscheinen des Neu-Delhi-Virus, insbesondere bei Zucchini, viele Farmen geschädigt und viele Erzeuger entscheiden sich für andere Lösungen.

Ein weiterer hervorzuhebender Punkt ist die Bedeutung, die einige neue Schädlinge erlangt haben, gegen die es noch keine guten Lösungen mit Biologischer Kontrolle gibt, wie Creontiades bei Paprikas oder Tuta absoluta bei Tomaten.

Quelle: www.revistamercados.com

 

Veröffentlichungsdatum: 28.01.2016

Schlagwörter

Spanien, Paprika, Tomaten, Produktion, Bio, Kontrolle