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Ausgezeichnet: Biologische Vielfalt im Obstbau

21. Januar 2016

Das Projekt „Naturschutzberatung für rheinische Obstbauern“ der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft wird von der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen der Veranstaltung „UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011-2020 – Impulse für ländliche Regionen“ ausgezeichnet. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hin.

Obstgarten

In Zusammenarbeit mit dem Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer hatte die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft ein Projekt im April 2014 zur „Naturschutzberatung für rheinische Obstbauern“ ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es nach RLV-Angaben, die biologische Vielfalt in rheinischen Obstbaubetrieben zu fördern. Denn Obstbaukulturen stellen im Rheinland nicht nur eine Bereicherung des Landschaftsbildes dar, sondern bieten auch für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten einen unverzichtbaren Lebensraum. Hierbei kommt es zu gegenseitigen Wechselwirkungen mit unterschiedlichen positiven und negativen Effekten auf die Obstkulturen und deren Erträge.

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So kann beispielsweise ein hohes Aufkommen von Mäusen im Bestand erhebliche Ertragsverluste verursachen oder aber das Vorhandensein von genügend geeigneten Bestäubern den Ertrag sichern oder sogar deutlich steigern. Das Vorhandensein von Nützlingen kann wiederum regulierend auf den Krankheits- und Schädlingsbefall wirken. Durch eine gezielte einzelbetriebliche Beratung unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Aspekte sollen Naturschutzmaßnahmen sinnvoll integriert werden.

Informationen zur UN-Dekade-Webseite: www.undekade-biologischevielfalt.de

Zur Webseite des Projekts:  www.rheinische-kulturlandschaft.de/naturschutzberatungObstbauern

Quelle: RLV

Veröffentlichungsdatum: 21.01.2016

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