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Neue Studie zeigt, Mandeln steigern Ernährungsqualität von Kindern und Eltern

12. Januar 2016

Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen, dass die Aufnahme von Mandeln in den Speiseplan von Familien (42 Gramm Mandeln oder Mandelbutter pro Tag für Erwachsene und 14 Gramm für Kinder) die Ernährungsqualität signifikant verbessert. Darüber hinaus wurde bei den Teilnehmern der Studie, die in der Fachpublikation Nutrition Research erschien, Veränderungen bei der Zusammensetzung der Darmflora beobachtet.

Mandelschale Quelle: ABC
Mandelschale. Quelle: Almond Board of California

Der gesundheitliche Nutzen von Mandeln ist bereits umfassend dokumentiert. Da Mandeln viele Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren, Flavonoide und Vitamin E enthalten, können sie die Darmflora beeinflussen. Das wiederum kann sich positiv auf das Immunsystem auswirken, Entzündungsrisiken im Körper reduzieren und die allgemeine Gesundheit fördern. Als erste ihrer Art untersucht die Studie die Auswirkungen einer Nahrungsumstellung auf die Darmgesundheit und die Immunfunktionen bei Eltern-Kind-Paaren.

Die 14-wöchige, randomisierte und kontrollierte klinische Crossover-Studie wurde von einem Forscherteam der University of Florida an 29 gesunden Eltern-Kind-Paaren durchgeführt. Die Teilnehmer waren zum Großteil übergewichtige Mütter (n=24) mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren. Die Kinder waren im Schnitt vier Jahre alt und teilten sich in 15 Jungen und 14 Mädchen auf. Eltern und Kinder nahmen über drei Wochen als Teil ihrer normalen Ernährung täglich 42 Gramm bzw. 14 Gramm Mandeln oder Mandelbutter zu sich. Es folgte eine sechswöchige Washout-Phase und anschließend eine weitere dreiwöchige Phase mit normaler Ernährung ohne Mandeln. Die erwachsenen Teilnehmer füllten für sich und ihr Kind täglich einen Fragebogen aus, um die Einhaltung der Ernährungsvorschriften zu kontrollieren. Zudem gab es wöchentliche Ernährungs-Gespräche.

In der Untersuchungsphase, in der die Eltern und Kinder Mandeln zu sich nahmen, verbesserte sich ihre gesamte Ernährungsqualität. Das zeigt sich am steigenden Healthy Eating Index (HEI)- Scores, einem US-Standardmaß für die Einhaltung von Ernährungsempfehlungen. Obwohl es sich um einen US-Standard handelt und die Studie mit US-amerikanischen Familien durchgeführt wurde, können die Studienergebnisse für andere Populationen relevant sein.

Während zu Beginn der Studie die HEI-Scores bei Eltern und Kindern unter dem nationalen USDurchschnitt lagen, stiegen diese durch den Mandelverzehr auf 61,4 an. Dieser HEI-Scores-Wert von 61,4 liegt deutlich über dem nationalen Durchschnitt von 57,4 für Erwachsene zwischen 31 und 50 Jahren und dem für Kinder zwischen 4 und 8 (54,9). Bei Eltern und Kindern stiegen zudem die HEI-Komponenten-Scores für Fettsäuren, den gesamten Eiweißanteil sowie Meeresfrüchte und pflanzliches Eiweiß; für Obst und leere Kalorien sank die Wertung. Darüber hinaus nahmen die Teilnehmer beim Verzehr von Mandeln signifikant mehr Vitamin E und Magnesium zu sich – zwei Nährstoffe, die im Allgemeinen von der Mehrzahl der Erwachsenen und Kinder nicht in ausreichendem Maße aufgenommen werden.

Obwohl bei den Immunmarkern selbst keine spezifischen Veränderungen zu beobachten waren, wurden durch den Verzehr von Mandeln bei der Darmflora erkennbare Veränderungen festgestellt. Das zeigt, dass Mandeln sich auf verschiedene Weise positiv auf die Darmgesundheit und das Immunsystem auswirken können. Obwohl die Kinder im Rahmen der Studie lediglich ein Drittel der Mandelmenge der Erwachsenen zu sich nahmen, war bei ihnen sogar die Darmflora stärker von der Veränderung betroffen. Um die potenziellen Auswirkungen von Mandeln auf die Darmflora und das Immunsystem zu bestätigen, sind weitere Studien über einen längeren Zeitraum oder mit höherem Mandelverzehr erforderlich.

„Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Teilnehmer einen Teil der sonst aufgenommenen leeren Kalorien durch Mandeln ersetzt haben. Das ist eine hochrelevante Erkenntnis, da die Ernährung in Snackform heute so überaus weit verbreitet ist“, erläutert die an der Studie beteiligte Professorin der University of Florida, Wendy Dahl, PhD.

Auch die Einhaltung der vorgegebenen Mandelmengen war sehr zufriedenstellend. „Die meisten Teilnehmer mochten Mandeln und haben diese entsprechend gerne zu sich genommen. Das erleichterte die Nahrungsumstellung außerordentlich“, so Bobbi Langkamp-Henken, PhD, Professorin an der University of Florida und Leiterin der Studie. „Mandeln als Snack zu sich zu nehmen, ist ein einfacher Weg, um bei Kindern gesunde Essgewohnheiten zu fördern und die Volksgesundheit zu verbessern.“

Die neuen Ergebnisse stimmen mit denen von über 120 bisher durchgeführten, wissenschaftlich überprüften Studien überein, die die Vorteile von Mandeln als Teil einer gesunden Ernährung für Herzgesundheit, Diabetes und Gewichtskontrolle nachgewiesen haben.2 Zudem ergab eine kürzlich durchgeführte Marktumfrage mit 1.013 Verbrauchern, dass von den 105 Nahrungsmitteln Mandeln am stärksten mit Vitalität und einem gesunden Lifestyle assoziiert werden.

„Viele Familien sind der Ansicht, dass ihre Snackgewohnheiten ihre Ernährungsqualität beeinträchtigen, da Zucker und Fett den Anteil leerer Kalorien anheben. Mandeln hingegen bieten eine einzigartige Nährstoffzusammensetzung. Das macht sie zu meiner Top-Empfehlung für einen sättigenden Snack, der genug Energie für den Tag liefert“, fügt Gesundheitsexpertin Hannah Frey hinzu. Eine 28-Gramm-Portion Mandeln enthält 160 Kalorien.4 Diese beinhaltet 6 Gramm pflanzliches Eiweiß, 4 Gramm sättigende Ballaststoffe, 13 Gramm „gute“ ungesättigte Fettsäuren sowie wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin E, Magnesium und Kalium. Das macht Mandeln zur idealen Wahl für eine herzgesunde Ernährung für die ganze Familie.

Weitere Infos über Mandeln erhalten Sie hier: www.Almonds.de  sowie auf  http://www.almonds.com/sustainability.

Quelle: Almond Board of California

Veröffentlichungsdatum: 12.01.2016

Schlagwörter

Studie, Mandeln, Ernährungsqualität, Kindern, Eltern