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Russland: Israelische Exporteure wollen türkische Produkte mit Langzeitvertrag ersetzen

21. Dezember 2015

Moskaus stellvertretender Bürgermeister, Leonid Pechatnikov, sprach auf dem Forum „Kluge Städte: Entschlüsselung des Codes für Innovation“. Dort diskutierte er Israel als einen wichtigen Akteur bei der Strategie des Importersatzes sowie der Entwicklung des Handelsumsatzes zwischen den zwei Ländern. „Ich hoffe wirklich, dass türkische Früchte von israelischen ersetzt werden“, wurde Pechatnikov zitiert.

Paprikas

Die Gemüseerzeuger und -lieferanten von Israel sind auf die sich ergebenden Möglichkeiten der Exportsteigerung auf den russischen Markt fixiert. Viele denken, dass es möglich ist, den Platz der türkischen Produkte auf dem russischen Markt zu übernehmen. Viele von ihnen sind sich jedoch auch einig, dass es langfristige Vereinbarungen erfordert, insbesondere mit der russischen Wirtschaftskrise im Hintergrund.

Zvi Alon, Vorsitzender des Israelischen Pflanzen-Produktions- und -Vermarktungs-Rates (Israel Plant Production and Marketing Board), sagte, dass Russland eine vielversprechende Richtung für Landwirtschaftsprodukte ist. Zum Beispiel gibt es in Russland eine große Verbrauchernachfrage nach Karotten.

Der Karottenkonsum in Russland hat im Laufe der letzten 5-7 Jahre um das Siebenfache zugenommen. Damals wurden jährlich nur 20.000 Tonnen Karotten an das Land geliefert, während es heute 150.000-180.000 Tonnen sind. Ein großer Prozentanteil von Russlands Landwirtschaftsimporten aus Israel sind Avocados und süße Paprikas (150.000 Tonnen, 50% aller Lieferungen).

In einer Pressemitteilung von Israels Vereinigung der Erzeuger (Association of Farmers) hob die Organisation verschiedene Schritte zur Steigerung des Handelsumsatzes hervor. Allerdings waren ihre Hauptsorgen die Menge der für den Export nach Russland zugelassenen Exporte und die Schwächung des Rubels (RUB) gegenüber dem Dollar (USD).

Quelle: FruitNews.ru

Veröffentlichungsdatum: 21.12.2015

Schlagwörter

Russland, Israel, Exporteure, Produkte, Handel, Langzeitvertrag