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Spanien: Start des Goodberry-Projekts zur Verbesserung der Erdbeersorten

18. Dezember 2015

Das Andalusische Institut für Landwirtschafts-Forschung und -Schulung (IFAPA) nimmt während der nächsten vier Jahre an der Studie teil, die versucht, die Qualitäten des Ertrages in verschiedenen Umgebungen zu erhalten. An der Durchführung des Projekts sind ein Dutzend Länder beteiligt und es werden fast 5 Milliarden EUR investiert.

Erdbeerpflanzen

Das IFAPA untersteht dem Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung der Regierung von Andalusien. Dieses internationale Projekt „Goodberry“, an dem das IFAPA teilnimmt, ist eine Initiative, die von Europa mit 4,9 Millionen EUR finanziert wird, berichtet huelvainformacion.es. Das Ziel ist, wissenschaftlich eine verbesserte Stabilität der Qualitätsmerkmale bei Beerenobsterträgen zu untersuchen. Das betrifft  Erdbeeren und andere Beeren in verschiedenen Umgebungen und Anbausystemen. Davon sollen letztendlich sowohl die Erzeuger als auch Verbraucher überall in Europa profitieren.

Insgesamt nehmen 19 international anerkannte Forschungsgruppen, private Unternehmen und Erzeuger aus insgesamt zehn verschiedenen Ländern (Deutschland, Italien, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Belgien, Polen, Spanien, Norwegen, China und Chile) teil.

Der Erdbeeranbau ist für Spanien von großer Bedeutung, wo rund 300.000 Tonnen pro Jahr und ein Umsatz von 400 Millionen EUR erzeugt werden. Huelva ist dabei für 90% dieser Zahlen für die ganze Nation verantwortlich.

Spanien ist der größte Erdbeererzeuger in Europa und fünfter in der Welt nach China, den USA, Mexiko und der Türkei. Aufgrund der Klimaveränderung können Beerenfruchterträge, wie Erdbeeren, sowohl bei der Produktion als auch in der Qualität beeinträchtigt sein, was mit diesem Projekt korrigiert werden soll.

Quelle: huelvainformacion.es/revistamercados.com

Veröffentlichungsdatum: 18.12.2015

Schlagwörter

Spanien, Start, Goodberry-Projekt, Verbesserung, Erdbeer, Sorten