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Schwieriger Herbstmarkt - Exportmärkte für Äpfel werden immer wichtiger

18. Dezember 2015

Die Apfelernte in Europa überschritt erneut die Marke von 10 Mio. t. Damit stehen zwar nicht die Rekordmengen des Vorjahres zur Verfügung, aber eine Spitzenmenge allemal, die nicht alleine von der Nachfrage in Europa geräumt werden kann. Das berichtet aktuell die Agrarmarkt-Informationsgesellschaft mbH (AMI).

Apfel

Zumal durch die Verlängerung des russischen Embargos ohnehin Absatzmöglichkeiten wegfallen. Daher spielen andere Märkte wie der nordafrikanische Raum sowie der Mittlere und Nahe Osten eine immer größere Rolle. Voraussetzung dafür ist ein Sortiment, das den Geschmack auf den betreffenden Exportmärkten trifft.

Für das deutsche Apfelsortiment mit starker Ausrichtung auf die Jonagold-Gruppe fehlt es an entsprechenden Sorten. Daher wird der Schwerpunkt weiter im Inlandsmarkt liegen, der sich allerdings momentan nicht in bester Verfassung präsentiert. Die Nachfrage ist ruhig und kann selbst über Aktionen im LEH bislang nicht immer zufrieden stellend forciert werden. Somit verringert sich der Abstand der Lagervorräte im Vergleich mit dem Vorjahr von Monat zu Monat. Ein Gleichstand bereits Anfang des kommenden Jahres wird nicht mehr ausgeschlossen.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 16.12.2015)

Veröffentlichungsdatum: 18.12.2015

Schlagwörter

Schwierige, Herbstmarkt, Exportmärkte, Apfel, wichtig