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AMI-Markt Bilanz Kartoffeln: Fakten für Profis

11. Dezember 2015

Das bald zu Ende gehende Jahr 2015 war für viele Kartoffelprofis turbulent. Vor allem Witterungsextreme prägten das Geschehen und stürzten den ein oder anderen in ein Wechselbad der Gefühle. Inzwischen hat das Geschäft ein Fundament, das sich auch Zahlen ausdrücken lässt. Daran können die bisherigen Vermarktungsstrategien bewertet werden.

Kartoffeln

Die Kartoffelernten fallen in Europa sehr unterschiedlich aus. Insgesamt gibt es viel weniger als 2014. Das spielt sich in den Preisen wider. Die sind allerdings so unterschiedlich, wie die Verhältnisse in den einzelnen Marktsegmenten. Auch regional gibt es größere Unterschiede. Die sind erklärbar und auch die weitere Preisentwicklung lässt sich mit genügend Hintergrundinformation zumindest im Trend eingrenzen. 

Rund 10 Mio. t Kartoffeln für Deutschland ausreichend

Auch wenn die Ernte 2015 in Deutschland mit 10 Mio. t relativ klein ausfiel, kann der Bedarf gedeckt werden. Dazu tragen die üblichen Importe, vor allem aber geringere Verwendung in der industriellen Verarbeitung, Stärke, und weniger Export bei. Letzterer gewinnt wohl in Richtung Osten und verliert in Richtung Westen. Entsprechende Ernteergebnisse lassen das erwarten. Der Frischverbrauch schwindet immer weiter, dafür wächst der Bedarf an Rohstoff für die Ernährungsindustrie, wie die Analyse des vorhandenen Datenmaterials zeigt. Die hergestellten Kartoffelprodukte werden immer stärker an Drittlandsmärkten platziert. Die geernteten 10 Mio. t Kartoffeln lassen in Deutschland ein gut durchschnittliches Preisniveau mit Potential nach oben zu. Was sich am Terminmarkt in preislicher Hinsicht absichern lässt, ist gut dokumentiert. 

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Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 10.12.2015)

Veröffentlichungsdatum: 11.12.2015

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