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Spanische Exporte an EU +17% und an Drittländer +9% zugenommen

10. Dezember 2015

Der spanische Export von Obst und Gemüse an EU-Länder hat von Januar bis September 2015 um 18% auf 8.070 Millionen EUR zugenommen, während die Exporte an Nicht-EU-Länder um 9% auf 602 Millionen Euro gefallen sind, so Daten des Amtes für Zölle und Sonderabgaben, weiterverarbeitet von FEPEX.

Gemüse Obst

Die EU war in den ersten drei Quartalen für 93% des Wertes spanischer Exporte verantwortlich. Deutschland bleibt mit 2.103 Millionen EUR (+17%) das Hauptziel von spanischem Obst und Gemüse. Das ist ein Anteil von 24% an der Gesamtsumme spanischer Exporte. Darauf folgt Frankreich mit 1.578 Millionen EUR (+15%) und das UK mit 1.216 Millionen EUR (+16%).

Der Rückgang der Exporte an europäische Nicht-EU-Länder ist bei Russland, Norwegen und der Schweiz zu sehen, die 37% Abnahme auf 251 Millionen EUR hatten. Das sind 6% der Gesamtsumme der spanischen Exporte. Mit dem Veto ist Russland als das wichtigste Nicht-EU-Ziel von spanischem Obst und Gemüse fortgefallen. An seine Stelle ist die Schweiz mit 147,6 Millionen EUR (+12%) getreten. Darauf folgen die Exporte an Norwegen mit 65,7 Millionen EUR (-4%), Weißrussland mit 9,6 Millionen EUR (-66%) und Andorra mit 9,4 Millionen EUR (+20%).

Unter allen EU- und Nicht-EU-Zielen verzeichneten die spanischen Obst- und Gemüseexporte einen Anstieg um 33% auf 351 Millionen EUR, was 4% der gesamten spanischen Exporte sind. Brasilien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Algerien und Saudi-Arabien sind die wichtigsten Abnehmer mit einem starken Wachstum. Die Exporte an Brasilien beliefen sich auf 70 Millionen EUR (+44%), die an die VAE auf 46 Millionen EUR (+37%), an Algerien auf 41 Millionen EUR (+6%) und an Saudi-Arabien auf 31 Millionen EUR (+50%).

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 10.12.2015

Schlagwörter

Exporte, EU, Drittländer