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Indien: Abnormaler Regen - Schaden für Obst und Rekord für Orangen

11. Dezember 2015

Die Erzeuger in Maharashtra beginnen wegen des saisonal untypischen Regens im Sommer mit Verlusten. Dies führte aber zu einer Rekordernte bei Orangen, da sogar Erzeuger ohne Bewässerungsanlagen diese Frucht anbauen konnten. 

Orangen

Jedoch drückte der Beginn des Winters in dem nördlichen Indien und der kräftige Regen in den südlichen Staaten die Nachfrage, womit die Farmausgangspreise für die Früchte um über die Hälfte fielen. Die Wetteranomalie hat auch den Beginn der Trauben und Erdbeeren gestört, so die Erzeuger.

Der Orange Growers Association of India (Organgen-Erzeuger-Vereinigung von Indien) zufolge, wird erwartet, dass der Ertrag der Nagpur-Mandarinen dreimal so hoch ist wie letztes Jahr. Allerdings haben der Winteranbruch im Norden und die schweren Regenfälle im Süden zu einem Überangebot auf dem Markt geführt. „Während wir 20 bis 25 INR/kg bei Farmausgang erhielten, bekommen wir aktuell nur 8 bis 10 INR/kg“, sagte Amol Totey, Präsident der Orange Growers Association of India.

Die Trauben in den Anbaugebieten in dem südlichen Indien wurden auch von dem Regen getroffen. Sie werden nach Bangladesch exportiert. So erhalten die Erzeuger gute Einnahmen von 100 INR/kg für helle Trauben und 150 INR/kg für dunkle Trauben.

Quelle: indiatimes.com

Veröffentlichungsdatum: 11.12.2015

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