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Bio-Markt in Deutschland: Flächenentwicklung allein nicht ausschlaggebend

20. November 2015

Neben der Entwicklung der Öko-Anbaufläche muss auch die Intensität der Flächennutzung, die Ertragsentwicklung sowie die Preisentwicklung auf Erzeuger und Verbraucherebene berücksichtigt werden. Vergleicht man die Entwicklung der Verkaufserlöse der deutschen Bio-Landwirte mit den Umsätzen auf Verbraucherebene, dann verschwindet die Lücke, obwohl auch diese Größen noch nicht voll vergleichbar sind. Es fehlt immerhin noch die Gesamthandelsspanne für deutsche Ökoprodukte vom Erzeuger zum Verbraucher.

Bio Gemüse

Der höchste Anteil an der deutschen Bio-Fläche entfällt auf Bayern mit gut 20 %, davon ist ein sehr hoher Anteil Grünland. Es folgen Baden-Württemberg, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 12 %. Während die Flächen in Süddeutschland noch stark zulegen, sind bei den beiden ostdeutschen Bundesländern nur noch geringe Wachstumsraten zu beobachten. Der höchste relative Zuwachs ergibt sich für das letzte Jahrzehnt mit knapp 12 % p.a. für Rheinland Pfalz, dort war das Ausgangsniveau allerdings auch sehr niedrig, 2013 stellte es erst 5 % der deutschen Bio-Fläche. 

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 18.11.2015)

Veröffentlichungsdatum: 20.11.2015

Schlagwörter

Bio-Markt, Deutschland, Flächenentwicklung