Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Logistics Hub – Premiere auf der Fruit Logistica 2016

20. November 2015

Mit „Logistics Hub“ startet die Fruit Logistica vom 3. bis 5. Februar 2016 eine neue dreitägige Veranstaltungsreihe, in der zehn aktuelle Themen aus der Logistik-Kette präsentiert und diskutiert werden. Produzenten, Exporteure und Händler erhalten hier Informationen, die ihnen helfen sollen, die richtige logistische Entscheidung für den Transport ihrer Ware zu treffen. 

logistics hub logo
 
Angesichts von immer länger und komplexer werdenden Lieferketten, die teilweise über mehrere Kontinente verlaufenden, kann die richtige Logistikentscheidung dafür ausschlaggebend sein, ob eine Sendung von Frischeprodukten verkauft werden kann oder nicht. Handling und Logistik von Frischeprodukten sind im Grunde zwei Seiten derselben Medaille. Wer sich über die Kosten nicht im Klaren ist, kann den Preis nicht benennen!
 
Zur Messung der logistischen Effizienz ist „Time to Market” ein hilfreiches Verfahren. Aber es gehört noch mehr dazu. Frischeprodukte können auf dem See- oder Luftweg, auf der Straße oder in einigen Fällen sogar auf der Schiene transportiert werden. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Lieferprozess des Frischeproduktes auf dem Weg vom Erzeuger bis zum Point of Sale dem jeweiligen Transportweg angepasst werden muss.
 
„Logistics Hub“ wurde von Alex von Stempel, einem erfahrenen und unabhängigen Consultant im Bereich Frischelogistik, konzipiert und organisiert. Vom 3. bis 5. Februar 2016 moderiert er die Veranstaltung, die im CityCube Berlin in der Halle B am Stand C-04 stattfinden wird.  

FL Eingang

Die Themen des Logistics Hub im Detail:
 

Thema: „Die Besonderheiten der Logistik verstehen“

Datum/ Uhrzeit: Mittwoch, 3. Februar 2016, 10-11 Uhr 

Versand und Trucking, Lagerung, multimodaler Transport und Dokumentation entscheiden maßgeblich darüber, wie effektiv  Lieferketten sind. Das globale und lokale Produktsourcing sollte mit der Beschaffung von Logistikdienstleistungen Hand in Hand gehen. Grundkenntnisse darüber sind Thema dieses Veranstaltungsteils.
 
Thema:  „Entwicklung von Logistiklösungen für den Handel zwischen Emerging Markets“

Datum/Uhrzeit: Mittwoch, 3. Februar 2016, 11-12 Uhr 

Die globale Kaufkraft (Konsumausgaben) verlagert sich allmählich auf die aufstrebenden Volkswirtschaften. In der Folge steigt auch die Nachfrage nach Versanddienstleistungen für den Transport zwischen diesen Ländern. Was sind die kritischen Punkte, die beachtet werden  müssen?
 
Thema: „Von der Luftfracht zum Seetransport: Risiken und Fallstricke“

Datum/Uhrzeit: Mittwoch, 3. Februar 2016, 14-15 Uhr 

In den letzten Jahren war bei Frischeprodukten ein starker Trend von der Luftfracht hin zum Seetransport zu verzeichnen. Wird sich diese Tendenz fortsetzen? In anderen Marktsegmenten gibt es weiterhin eine Koexistenz von See- und Luftfrachtoptionen. Was sind die kritischen Erfolgsfaktoren: Technologie, Infrastruktur oder „bewährte“ Geschäftsbeziehungen? Welche Rolle spielen sich ändernde Lieferkettenkonfigurationen?
 
Thema : „Innovative Perishable-Logistics-Konzepte für den aufstrebenden Online-Handel mit Frischeprodukten“

Datum/Uhrzeit: Mittwoch, 3. Februar 2016, 15-16 Uhr 

Wie wirkt es sich aus, dass der traditionelle Einzelhandel gleichzeitig mehrere Lieferketten benötigt, um den Erwartungen der unterschiedlichen Vertriebskanäle inklusive des sich schnell entwickelnden E-Commerce gerecht zu werden? Was sind die Konsequenzen für den Logistiksektor? Ein Wegfall von Vertriebszentren, Direktlieferungen ohne Einbeziehung des Einzelhandels oder auch eine Optimierung des Transportes per Schiff.  Diese verschiedenen Logistikkonzepte sind Thema dieses Veranstaltungsteils.
 
Thema: „Strategische Investitionen in die Kühlkette tätigen und neues Outsourcing-Potenzial prüfen“

Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 4. Februar 2016, 10-11 Uhr 

Da sich der Versand von Frischeprodukten allmählich vom (konventionellen) Spezialversand auf den Containerversand verlagert, werden fehlende Kühlanlagen, die geeignet und kostenwirksam sind, in der südlichen Hemisphäre ein immer größeres Problem. Wer sollte warum wo investieren?
 
Thema: „Ansprüche gegen Reefer-Flotten: Ein klassischer Interessenkonflikt“

Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 4. Februar 2016, 11-12 Uhr 

Obwohl sich die Technik zur Temperaturaufzeichnung im Laufe der Jahre erheblich verbessert hat, sind Schadenersatzansprüche wegen Transportschäden nicht vom Tisch. Lässt sich Qualität überhaupt „sichern“? In diesem Teil werden Frachtinteressen versus Versandinteressen erörtert. Kontroverse Positionen werden anhand einiger vor Gericht verhandelter Fälle diskutiert, aber es wird auch die Frage behandelt, warum immer noch viele Problemfälle nicht dokumentiert werden.

Thema: „Die erste Meile im Fokus: Fallstudie über Länder und Erzeugnisse in Afrika“

Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 4. Februar 2016, 14-15 Uhr 

Der Zugang zur Transportinfrastruktur in den Ländern Afrikas bleibt eine der kritischsten Herausforderungen für Produzenten, Exporteure und Händler. Es ist oft schwierig, insbesondere  aus Binnenländern, eine pünktliche und zuverlässige Lieferung von Frischeprodukten in die Häfen oder in die Kühlräume der Flughäfen zu gewährleisten.
 
Thema: „Die erste Meile im Fokus: Fallstudie über Länder und Erzeugnisse in Lateinamerika“

Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 4. Februar 2016, 15-16 Uhr

Die Privatisierung der Transportinfrastruktur ist in einigen lateinamerikanischen Ländern aus verschiedensten lokalen Gründen, politischer und sozialer Art, zum Stillstand gekommen. Oft liegt es beim Privatsektor, Infrastrukturlücken zu schließen und „das Beste zu hoffen”. Die Anpassung von Beschaffungsstrategien an die lokalen Gegebenheiten stellt daher eine gewaltige Aufgabe dar.
 
Thema: „Tiefkühlgemüse – Chancen, Herausforderungen und Gefahren“

Datum/Uhrzeit: Freitag, 5. Februar 2016, 10-11 Uhr 

Könnte Tiefkühlgemüse eine gangbare Alternative zu Frischeprodukten darstellen, schlicht aus dem Grund, weil Tiefkühllogistik leichter zu organisieren und zu handhaben ist? Welche innovativen technischen Lösungen für Tiefkühlprodukte gibt es, die die Lieferung von „Qualitätsware” zu einem Bruchteil der gegenwärtigen Frischelogistikpreise ermöglichen?
 
Thema: „‘Alles, überall, jederzeit‘: Was heißt das für den Frischeproduktsektor?“

Datum/Uhrzeit: Freitag, 5. Februar 2016, 11-12 Uhr 

Die Verbraucher erwarten heutzutage, dass Güter des täglichen Bedarfs und andere Waren per Mausklick ins Haus geliefert werden.  Lieferdiensten stehen umfangreiche Daten zur Verfügung, die die Lieferung von Frischeprodukten an die Haustür noch am Tag der Bestellung weiter vorantreiben werden. Aber noch gibt es Hürden, die genommen werden müssen. Was sind die aktuellen Anforderungen des Handels?
 
Das vollständige Programm finden Sie hier.

 

Veröffentlichungsdatum: 20.11.2015

Schlagwörter

Veranstaltung, Format, Handling, Logistik, Frischeprodukten, Logistics Hub, Fruit Logistica