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Glyphosat: EU-Staaten loben Arbeit des deutschen Risikoinstituts

02. November 2015

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat zur Monographie der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) über Glyphosat eine Bewertung erstellt, die nun zusammen mit der publizierten Einschätzung von IARC im Konsultationsprozess der europäischen Mitgliedstaaten kritisch ausgewertet wurde, so das Agrarisches Informationszentrum aiz.info.

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Das BfR kommt "auf der Basis von fünf Kanzerogenitätsstudien an Mäusen und sieben Studien zur chronischen Toxizität sowie von Kanzerogenitätsstudien an Ratten nach dem 'Weight of evidence'-Ansatz zu dem Schluss, dass kein Krebsrisiko hinsichtlich der beabsichtigten Nutzung als Herbizid besteht." Folglich sei eine Einstufung als krebserzeugend gemäß der CLP-Kriterien nicht angebracht, heißt es in der BfR-Bewertung.

Der Arbeit des deutschen Risikoinstituts sowie den daraus gezogenen Schlussfolgerungen bescheinigen die am Konsultationsprozess beteiligten Experten und Fachbehörden der EU-Mitgliedstaaten eine "hohe wissenschaftliche Qualität", teilte das BfR mit. 

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 02.11.2015

Schlagwörter

Glyphosat, EU, Staaten, Arbeit, Deutschland, Risikoinstitut, BfR