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Spanien: ASAJA über Merkels O&G-Import-Deal mit Türkei besorgt

27. Oktober 2015

ASAJA blickt mit Argwohn und Sorge auf die Möglichkeit, dass der Obst- und Gemüsesektor erneut auf dem Verhandlungstisch liegt und als ein Verhandlungsmittel dient, um etwas Raum in einer Krise zu bekommen, welche von den EU-Institutionen fordert, mit mehr Ernsthaftigkeit und länger beständigen Vorschlägen zu handeln.

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„Das passierte bereits mit Russland. Deshalb bitten wir das Landwirtschaftsministerium, die Interessen der Lebensmittelindustrie zu verteidigen, um einen weiteren Rückschlag für einen strategischen Sektor zu verhindern, der Tausende von Jobs schafft und dank Exporten hilft, die wirtschaftliche Gesundheit des Landes zu verbessern“, sagte der Präsident von ASAJA-Almería, Francisco Vargas.

ASAJA sagt, dass die Türkei einer der Hauptkonkurrenten von Almeria bei Produkten wie Tomaten, Paprikas und Auberginen nicht nur in der EU, sondern auch in dem deutschen Markt ist, der das wichtigste Bollwerk des Gartenbausektors der Provinz ist. Zudem hat das türkische Land große Probleme bei der Kontrolle der Gesundheit seiner Exporte, um beständig zu bleiben, was zu einem Überschreitebn der Maximalen Rückstandsgrenzen (engl. MRL) von Pflanzenschutzprodukten, die in seiner Produktion verwendet werden, führt. Vor kurzem wurde deswegen eine türksiche Lieferung Paprikas in Bulgarien wegen der Überschreitung der Clofentezina-Grenzen um das Dreifache vernichtet und es gibt viele Fälle, die die gesamte Kampagne hindurch auftreten.

ASAJA-Almeria reagierte auf den Besuch der Deutschen Kanzlerin in der Türkei  und versprach, die Verhandlungen über einige Kapitel zu eröffnen, einschließlich Exporte von Obst und Gemüse nach Europa als Austausch für die Verstärkung seiner Kontrollen gegen das Einströmen von Flüchtlingen aus Syrien.

Quelle: Asaja

Veröffentlichungsdatum: 27.10.2015

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Spanien, Asaja, Merkel, Import, Deal, Türkei