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Spanien: Stabilisierung des Obst- und Gemüsehandels in der ersten Hälfte von 2015

25. September 2015

Der Handel mit Obst und Gemüse innerhalb der EU-Gemeinschaft, welcher Exporte und Importe zwischen den Mitgliedsstaaten der EU während der ersten Hälfte von 2015 widerspiegelt, verzeichnete einen leichten Rückgang von 1% auf 19 Millionen Tonnen, wobei sich besonders eine Stabilisierung der Mengen im Vergleich mit der ersten Hälfte des letzten Jahres widerspiegelt, so Daten des Europäischen Statistikamtes (Eurostat), weiterverarbeitet von FEPEX.

Melonen

Der Gemeinschaftshandel mit Obst stand bei 8,3 Millionen Tonen, eine Zunahme von 6%, wobei eine Zunahme von vielen Produkten wie Orangen und Äpfel hervorzuheben ist, welches die wichtigsten exportierten Früchte sind, die 27% des Obsthandels ausmachen. Der Export von Orangen stand bei 1,37 Millionen Tonnen (+15%) und von Äpfeln bei 1 Million Tonnen (+17%).

In der ersten Hälfte dieses Jahres ist eine zweite Gruppe von Früchten mit sehr hohen Exportmengen zu sehen, die auch Wachstum verzeichnete. Das betrifft Tangerinen mit 702.243 Tonnen (+12%), Zitronen mit 433.776 Tonnen (+5%), Wassermelonen mit 455.881 Tonnen (+3%), Birnen mit 383.006 Tonnen (+18%) und Steinobst. Die Pfirsichexporte beliefen sich in der ersten Hälfte auf insgesamt 144.260 Tonnen (+13%), Nektarinen auf 203.577 Tonnen (+2%), Aprikosen auf 93.037 Tonnen (+3%) und Pflaumen auf 37.310 Tonnen (+19%).

Es ist auch der Export von Früchten hervorzuheben, die, wenn auch geringer als die vorhergehenden Mengen, einen positiven Trend erleben, der eine größere Vielfalt in dem EU-Handel mit Obst und Gemüse widerspiegelt, so FEPEX. Das umfasst Persimonen mit 19.429 Tonnen (+40%) oder rote Früchte mit einer Zunahme von 25% im Fall von Himbeeren auf 26.779 Tonnen, oder 9% bei Cranberries auf 30.788 Tonnen.

Im Fall von Gemüse stand der Handel innerhalb der Gemeinschaft bis Juni 2015 bei 10,6 Millionen Tonnen, 7% weniger als in dem gleichen Zeitraum 2014, was Abnahmen bei Kartoffeln und Zwiebeln mit je 3,7 Millionen Tonnen (-11%) und 737.622 Tonnen (-19%) zuzuschreiben ist.

Die Obst- und Gemüseimporte aus Nicht-EU-Ländern waren in dem betrachteten Zeitraum bei 7,5 Millionen Tonnen, 1% Rückgang, so Daten des Spanischen Zollamtes, weitergeleitet von FEPEX.

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 25.09.2015

Schlagwörter

Spanien, Stabilisierung, Obst, gemüse, Handel