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EU-Agrarexporte trotz Russland-Embargo erhöht - Neue Absatzmärkte in Drittstaaten

25. September 2015

Die EU-Kommission sieht die landwirtschaftlichen Exporte auf gutem Weg. Nach einem Jahr des russischen Einfuhrverbots liegen die Exporte der EU im Juli dennoch deutlich über dem Vorjahresmonat, wie aus jüngsten Statistiken der EU-Kommission hervorgeht, so ein Bericht von aiz.info, das Agrarisches Informationszentrum.

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Konkret wuchsen die Agrarausfuhren im Juli um 8% gegenüber dem Vorjahresmonat. Zwischen August 2014 und Juli 2015 exportierte die EU-28 wertmäßig knapp 6% mehr Lebensmittel als im Vorjahreszeitraum.

Das russische Einfuhrverbot hinterlasse nur in einzelnen Sektoren Spuren, schlussfolgert die EU-Kommission. Vor allem Käse, Milchpulver, Obst und Gemüse seien betroffen. Hierfür gingen die weltweiten Exporte der EU um 14 bis 24% gegenüber dem Vorjahr zurück.

Die USA (+16%) und China (+33%) bewährten sich auch zu Beginn des zweiten Halbjahres 2015 als gute Abnehmer von Nahrungsmitteln aus der EU. Im Juli steigerten vor allem die Schweiz (+5%), Algerien, Südafrika, Saudi Arabien und Ägypten ihre Einfuhren aus der EU. 

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 25.09.2015

Schlagwörter

EU, Agrar, Exporte, Russland, Embargo, Absatzmärkte, Drittstaaten