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Russland erweitert Lebensmittel-Embargo auf fünf weitere Länder

14. August 2015

Der russische Premierminister Dmitri Medwedew hat eine Anordnung über die Erweiterung des russischen Lebensmittelembargos unterschrieben, wie Ria Nowosti am Donnerstag mitteilt, so Sputnik News. Das Lebensmittel-Einfuhrverbot gilt nunmehr auch für Albanien, Montenegro, Island, Lichtenstein und die Ukraine, falls Letztgenannte den wirtschaftlichen Teil der Assoziierung mit der EU akzeptieren sollte.

Tomaten

„Nun sind zu den EU-Staaten, Australien, Kanada, Norwegen und den USA, aus denen im August vorigen Jahres die Einfuhr einiger Arten von Agrarerzeugnissen verboten worden war, eine ganze Reihe von Ländern hinzugekommen, und zwar: Albanien, Montenegro, Island, Lichtenstein und – unter besonderen Bedingungen – die Ukraine. Bei der Teilnahme an den Sanktionen handelt es sich um eine bewusste Wahl, auf die wir unsererseits bereit sind zu reagieren. Und das tun wir auch“, sagte der russische Premier.

„Zur Ukraine: Das Verbot zur Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen gilt nur in dem Fall, wenn die Regierung dieses Landes den 
wirtschaftlichen Teil des Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union akzeptiert, das im Juni vorigen Jahres abgeschlossen wurde“, führte Medwedew aus und fügte hinzu, dass die Ukraine bis zum 1. Januar 2016 noch Zeit habe, die Probleme der wirtschaftlichen Regelung zu lösen.

 

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Veröffentlichungsdatum: 14.08.2015

Schlagwörter

Russland, Lebensmittel, Embargo, Länder