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Mehrjahresplan für den russischen Obstbau

12. August 2015

Einige südrussische Bezirke haben ihre Kräfte gebündelt, um die Obstproduktion bis 2021 deutlich zu erhöhen. Ziel ist, dass die Region im Jahr 2021 in der Lage sein wird, ein Drittel der ehemaligen Obstimporte aus der EU zu ersetzen. Dafür muss die Traubenproduktion um 30 Prozent zunehmen und die Produktion anderer Obstsorten um 45 Prozent. Das meldet fruitnews.ru.

Birnen

Im Jahr 2014 betrug die russische Nachfrage nach Steinobst und Beeren 5,8 Millionen Tonnen, von denen 2,8 Millionen Tonnen importiert wurden. Über 18 Prozent des Importwertes bestehen aus Apfelimporten. Im Jahr 2014 lieferten die südrussischen Regionen fast 1,12 Millionen Tonnen Obst und Beeren und 520.000 Tonnen Trauben, was jeweils 38 und 98 Prozent der gesamten russischen Produktion ausmacht. Der Plan ist, die aktuelle Obstanbaufläche bis 2020 von 36.000 Hektar auf 12.000 Hektar zu erweitern. Die Produktion müsste dann auf 600.000 Tonnen gegenüber den aktuell 320.000 Tonnen steigen. 

Quelle: NFO

Veröffentlichungsdatum: 12.08.2015

Schlagwörter

Russland, Mehrjahresplan, Obstbau