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EU und Vietnam einigen sich auf Freihandelsabkommen

05. August 2015

Die Europäische Union und Vietnam haben sich Dienstag nach ein zweieinhalb Jahren Verhandlungen auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Beide Seiten verständigten sich in allen wesentlichen Fragen wie etwa den Wegfall von Zöllen auf Lebensmittel, Maschinen und Textilien auf eine Vereinbarung, die nun bis Herbst in einen rechtsverbindlichen Text gefasst werden muss.

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"Wir haben eine Übereinkunft. Dieses ausgewogene Abkommen wird den Handel mit einem der dynamischsten Wirtschaftsräume Asiens ankurbeln. Es ist ein neues, besseres und moderneres Model für Freihandelsabkommen zwischen der EU und Entwicklungsländern und es setzt gute Standards für die Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem gesamten südostasiatischen Raum. Vietnam hat eine aufstrebende Wirtschaft. Wenn das Abkommen einmal in Kraft ist, wird es durch den wachsenden Marktzugang für Waren und Dienstleistungen beachtliche Möglichkeiten für Unternehmen auf beiden Seiten bieten", sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström heute auf einer Pressekonferenz in Brüssel.
Die EU war 2014 der zweitgrößte Handelspartner für das asiatische Land. Waren im Wert von 28,2 Mrd. Euro wechselten zwischen den beiden Wirtschaftsräumen.

Das Abkommen sichert geografisch geschützte Angaben europäischer Produkte in Vietnam, insbesondere Agrarerzeugnisse, und umgekehrt.



Quelle: EU-Aktuell

Veröffentlichungsdatum: 05.08.2015

Schlagwörter

EU, Vietnam, Freihandelsabkommen, Lebensmittel