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Grüne Gentechnik: USA kritisieren Kurs der EU

23. Juli 2015

Die Vereinigten Staaten sehen den freien Handel mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) gefährdet und beklagten sich deshalb auf einer Sitzung bei der WTO über die Europäische Union und China, heißt es in einer Meldung von aiz.info, das Agrarisches Informationszentrum.
USA Fahne

 Besonders die EU musste sich im SPS-Ausschuss der WTO einige Kritik anhören, die zuvor ihr Vorhaben über nationale Verbotsmöglichkeiten für GVO bei der Welthandelsorganisation angemeldet hat. Die Opt Out-Lösung stößt aber in den USA auf heftige Ablehnung. Die EU beschränke den Handel mit GVO, ohne wissenschaftliche Gründe dafür benennen zu können, bemängelten die USA in Genf. Sie wurden von Argentinien, Uruguay, Paraguay, Brasilien und Kanada unterstützt.

Die EU antwortete, es ginge nicht um Handelsbeschränkung. Stattdessen solle einzelnen EU-Mitgliedstaaten die Möglichkeit eingeräumt werden, die Verwendung von GV-Soja oder GV-Mais zu verbieten. Da das Verbot nicht auf Umwelt- oder Gesundheitsrisiken beruhe, gehöre es auch gar nicht in den SPS-Ausschuss der WTO, erklärte die EU-Kommission. In diesem Ausschuss geht es um versteckten Protektionismus, wenn WTO-Mitgliedstaaten ihre Grenzen wegen angeblicher Risiken zumachen. China wurde von den USA ebenfalls kritisiert, weil es seine Sicherheitsprüfungen von GVO überarbeiten will. Die US-Amerikaner warnen vor Verzögerungen bei der Zulassung und vor fehlender Transparenz. 




Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 23.07.2015

Schlagwörter

Grüne, Gentechnik, USA, Kritik, Kurs, EU