Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

BLE-Marktbericht KW 29 / 15 - Obst - Gemüse - Südfrüchte

23. Juli 2015

Pfirsiche und Nektarinen: Hinsichtlich der abgeladenen Mengen verdrängte Italien Spanien von der Spitzenposition. Französische Chargen hatten lediglich eine ergänzende Rolle inne. Die türkische Saison begann mit gelbfleischigen Produkten in Kaliber AA, die in Hamburg 7,- € je 4-kg-Holzsteige kosteten, bezüglich ihrer Güte aber Wünsche offen ließen. Die Verfügbarkeit schränkte sich generell ein wenig ein; sie genügte jedoch, um das kontinuierliche, zuweilen rege Interesse zu stillen.

Grafik © BLE
Grafik KW 29 / 15. Quelle © BLE

Die Preise entwickelten sich in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage je nach Markt sehr unterschiedlich: Während sie in Hamburg, eine überzeugende Qualität vorausgesetzt, anstiegen, blieben sie in Köln weitgehend konstant. In Berlin, München und Frankfurt reduzierte man die Forderungen für die spanischen und italienischen Partien. So wurde versucht Bestände zu vermeiden, was nicht komplett gelang. Auch französische Offerten waren hier und da von Vergünstigungen betroffen.

Nektarinen

Äpfel
Neuseeland dominierte mit Braeburn, Royal Gala, Pink Lady und Jazz das Geschehen. Chile folgte und sendete vorrangig Cripps Pink, Granny Smith und Pink Lady. Aus Südafrika stammten unter anderem Braeburn sowie Cripps Pink, Argentinien schickte speziell Royal Gala. Der Bedarf konnte trotz einer leicht verringerten Versorgung befriedigt werden. Die Notierungen verharrten häufig auf dem Niveau der Vorwoche. Einzig in Hamburg verteuerten sich rückläufige neuseeländische Royal Gala sowie knackige südafrikanische Cripps Pink. Im Bereich der alterntigen Früchte beherrschte Deutschland mit Jonagold und Elstar vor Italien mit Golden Delicious und Granny Smith das Geschäft. Bei einer freundlichen Beachtung veränderten sich die Kurse nicht wesentlich. Die Zufuhren der diesjährigen Kampagne dehnten sich merklich aus. Neben den schon etablierten einheimischen Lodi und Astramel gab es inzwischen inländische Sommerregent, Collina und Klarapfel. Neu vorrätige französische Jerseymac sowie italienische Delcorf rundeten das Sortiment ab. Bei einem Zuspruch, der sich für gewöhnlich in Grenzen hielt, wiesen die Bewertungen meist eine gewisse Stabilität auf.

Birnen
Mit dem Start der europäischen Saison kam Bewegung ins Angebot: Spanische Dr. Jules Guyot wurden unter ihrem Synonym Limonera sowohl gelegt als auch lose aufbereitet vermarktet. Französische Dr. Jules Guyot in 13-kg-Kisten sowie italienische Morettini und Carmen komplettierten hier und da den Handel. Das Interesse war recht gedämpft, da die Offerten hinsichtlich ihrer Qualität noch nicht überzeugten und gleichzeitig die Forderungen hoch ausfielen. Lediglich in Frankfurt standen die Chargen direkt im Mittelpunkt, was die Nachfrage an den Importen aus Übersee deutlich abschwächte. Bei den Abladungen der südlichen Hemisphäre prägten Abate Fetel, Packham`s Triumph sowie Forelle aus Chile, Südafrika und Argentinien die Warenpalette. Die Unterbringung gestaltete sich bei einer reduzierten Verfügbarkeit und konstanten Preisen kontinuierlich.

Tafeltrauben
Das Sortiment fächerte sich bezüglich der angelieferten Varietäten auf: Inzwischen trafen italienische Summer Royal zu 4,- € je kg und Michele Palieri zu 3,30 € je kg ein. Erste spanische Fantasy kosteten 3,10 € je kg und frische Flame Seedless 22,- € je 5-kg-Packstück. Generell beherrschte Italien mit Victoria und Black Magic das Geschehen. Spanien beteiligte sich unter anderem mit Sugraone und Crimson Seedless. Die Präsenz marokkanischer und ägyptischer Partien schränkte sich stark ein; mancherorts verschwanden diese Produkte von der Bildfläche. Trotzdem gelang es, den Bedarf weitgehend zu decken. Stimmte die Güte, konnte man die bisherigen Bewertungen bestätigen. Ab und an waren die Verkäufer jedoch zu Vergünstigungen gezwungen, wenn sie eine Leerung der Läger nicht gefährden wollten.

Erdbeeren
Deutschland dominierte, die Niederlande und Belgien ergänzten. In Frankfurt wurden polnische Früchte abgeladen, für die man 1,80 € je 500 g zahlen sollte. Die Versorgung verringerte sich, was sich aber kaum auf die Notierungen auswirkte, da sich parallel dazu die Nachfrage begrenzt hatte. Die Offerten wiesen eine sehr uneinheitliche Qualität auf: Sowohl Ausfärbung als auch Kondition fielen differenziert aus. Dies spiegelte sich in einer recht breiten Preisspanne wider. So wurde Ware aus Frigo-Anbau zu ca. 1,80 € je 500-g-Schale abgesetzt, während man Chargen mit Haltbarkeitsproblemen zu lediglich 0,60 € je 500 g abwickelte. Je näher das Wochenende rückte, desto stärker verbesserten sich die Unterbringungsmöglichkeiten. Dennoch klappte eine Räumung nicht immer.

Aprikosen
Frankreich und die Türkei prägten vor Spanien und Italien den Handel. Bei einer verkleinerten Verfügbarkeit stabilisierten sich die Bewertungen. Türkische Zuckeraprikosen, Sekerpare, überzeugten hinsichtlich ihres Aromas nicht durchgängig, was ihren Vertrieb negativ beeinflusste. Inländische Partien, die einen komplettierenden Charakter innehatten, wurden hingegen flüssig umgeschlagen. Generell ließen bei einigen Produkten die organoleptischen Eigenschaften nach, was mancherorts in Verbilligungen mündete. Summa summarum bestätigte man jedoch die bisherigen Forderungen; zuweilen konnten sie angebotsbedingt sogar etwas angehoben werden.

Kirschen
Deutschland und die Türkei beherrschten das Geschehen. Die Präsenz griechischer, spanischer, französischer und italienischer Importe nahm kontinuierlich ab. Anlieferungen aus der Tschechischen Republik, Österreich und der Slowakei rundeten das Sortiment ab. In München konnte vereinzelt auf kanadische Früchte zugegriffen werden, die stolze 16,- € je kg kosteten. Zwar schränkte sich die Versorgung ein, sie überragte trotzdem den Bedarf, sodass die Kurse für gewöhnlich abbröckelten. Ab und an wurde die Güte bemängelt: Geplatzte Offerten oder solche mit Konditionsschwächen waren kein Kaufargument. In Hamburg beeinträchtigten zudem Rückläufer aus dem LEH die Vermarktung. Besonders große Kaliber fanden am schnellsten Interessenten, aber selbst bei diesen konnte man Vergünstigungen kaum vermeiden, was indes nicht automatisch zu einer flotteren Unterbringung führte.

Pflaumen
Die Warenpalette wuchs rasant an: Neben den bereits etablierten einheimischen Katinka, Hermann und Ruth Gerstetter gab es mittlerweile inländische Ersinger Frühzwetschge und Cacaks Frühe. Auch französische Reineclauden sowie bosnische Cacaks Frühe wurden inzwischen abgeladen. Lepotica aus Bosnien und Herzegowina komplettierten. Die Verfügbarkeit verstärkte sich immens; die Nachfrage hielt nicht Schritt. Verbilligungen waren daher nur schwer zu umgehen, zumal manche Produkte bezüglich ihres Aromas Wünsche offen ließen. In Frankfurt gestaltete sich die Lage anders: Hier fiel das Angebot zu gering aus, sodass die Forderungen für die einheimischen Partien heraufgesetzt werden konnten. In Frankfurt waren erste einheimische Mirabellen noch hartreif und säuerlich im Geschmack; man sollte 2,50 € je kg zahlen.

Kiwis
Wie zuvor und zu diesem Saisonzeitpunkt gewohnt dominierte Neuseeland vor Chile. Die Zufuhren orientierten sich hinreichend am Bedarf, sodass sich die Notierungen nicht wesentlich veränderten.

Zitronen
Spanien bestimmte vor Argentinien das Geschehen. In der Regel verharrten die Bewertungen auf dem Niveau der 28. KW. Allein in Hamburg verbilligten sich die Importe aus Uruguay, da hier mit Südafrika als neue zusätzliche Konkurrenz um die Gunst der Kunden warb.

Bananen
Die Nachfrage war nicht besonders stark ausgeprägt. Die Bereitstellung harmonisierte jedoch mit den Unterbringungsmöglichkeiten, sodass die Preise für gewöhnlich auf bisherigem Stand bestätigt wurden.

Blumenkohl
Die hochsommerliche Witterung bremste das Geschäft mit den beherrschenden deutschen sowie den in Köln ergänzenden belgischen und in München komplettierenden polnischen Abladungen. Die Händler hatten das Angebot häufig auf die verminderte Order angepasst. Somit ergaben sich vorrangig eher selten Impulse für wesentliche Modifikationen der Kurse. Diese schienen sogar, ungeachtet der ansprechenden Qualität der Erzeugnisse, geradezu auf einer niedrigen Basis eingefroren zu sein. Lediglich geputzte Aufmachungen inländischer Herkunft verbuchten manchmal minimale Verteuerungen.

Salat
Bei Eissalat prägten die einheimischen Offerten das Geschehen. Die Zufuhren waren meist in hinlänglichem Maß auf die Absatzmöglichkeiten abgestimmt. Somit konnte man die Forderungen auf ihrem bisherigem Niveau belassen. Einzig in München mussten sie reduziert werden, da die Nachfrage zu zögerlich ausfiel. Die Kunden bevorzugten zuweilen die niederländischen Chargen, da diese etwas günstiger als die deutschen verkauft wurden. Dominierender Kopfsalat aus dem Inland hatte sich der Konkurrenz aus Belgien zu stellen, wobei er hinsichtlich Kondition nicht immer gut abschnitt. Generell sanken aufgrund der Mengenausdehnung bei einheimischen Produkten die Bewertungen ab, insbesondere in Frankfurt konnten sie jedoch stabil gehalten werden; die der belgischen Partien unterlagen unterdessen mehrheitlich enormen Schwankungen. Die Marktsituation bei Bunten Salaten hatte sich kaum verändert. Dank ausreichender Abnahme notierten sie, von ein paar Ausreißern nach oben zum Freitag hin abgesehen, überwiegend konstant. Der geringe Bedarf an Feldsalat wurde hauptsächlich mit belgischen Importen gedeckt. Sie kosteten annähernd so viel wie in der Vorwoche.

Gurken
Bei Schlangengurken gaben die deutschen Abladungen den Ton an. Daneben wurden niederländische und belgische Erzeugnisse umgeschlagen. Im Allgemeinen war der Handel genügend versorgt. Die anfängliche Überschaubarkeit des Angebotes sicherte zunächst feste Kurse. Spätestens ab Mittwoch weiteten sich die Anlieferungen aber aus. Zudem divergierte deren Qualität erkennbar. Sukzessive Verbilligungen machten sich breit. In der Folge verbesserte sich oftmals der Zugriff. Minigurken stammten vorherrschend aus den Niederlanden und dem Inland, fast identisch bedeutend. Sie räumten für gewöhnlich relativ stetig. Die Preise wurden selten modifiziert, ausschließlich in Hamburg, mit dem Ziel den Vertrieb zu beleben, vermindert.

Tomaten
Bei Runden Tomaten und Rispentomaten verlief der Absatz recht zügig. Dennoch bildeten sich häufig Überhänge, da die Ausdehnung der Mengen aus den Niederlanden und Belgien die des Interesses offenbar überstieg. Vergünstigungen sollten die Lage entschärfen. Manchmal schienen die Bewertungen geradezu im freien Fall zu sein. Vereinzelt kamen die Kunden in den Genuss von reduzierten Einständen. Einheimische Offerten blieben von diesen Entwicklungen verschont oder waren nur partiell in abgeschwächtem Maß betroffen. Kirschtomaten flossen vorrangig aus den Niederlanden und mit gleicher Intensität aus Italien und Deutschland zu. Sie erfreuten sich zumeist eines hinlänglichen Zuspruchs. Zuweilen ließen sich die Notierungen der vergangenen Woche dauerhaft in die neue hinüberretten oder sie wiesen nach Absenkungen zum Start der 29. KW vorwiegend eine stabile Basis auf. Bei Fleischtomaten erhielten die belgischen Chargen ortsgebunden spärliche Ergänzung aus den Niederlanden. Trotz einer kontinuierlichen Unterbringung mussten sie größtenteils niedriger aufgerufen werden als zuvor.

Gemüsepaprika
Niederländische Erzeugnisse herrschten vor, türkische komplettierten neben kleineren Abladungen aus Belgien und Deutschland und ungarische gab es alleinig in München. Wie gewohnt bestimmten volatile Kurse das Geschäft: Bei den gelben Produkten neigten sie dazu, nach oben zu klettern, bei den grünen bröckelten sie eher ab; rote kosteten annähernd so viel wie bisher. Die Schwankungen gründeten insbesondre auf dem Grad der Frische sowie der divergierenden Verfügbarkeit. Natürlich war auch der Umfang der Order von Belang. Das türkische Sortiment z. B. wurde in seinem Rahmen regulär zufriedenstellend nachgefragt. Somit konnten für diese Zufuhren mehrheitlich konstante Forderungen bestätigt werden. Während türkische Anlieferungen immer öfters in 500-g-Beutel gepackt waren, generierten niederländische in 5- oder 10-kg-Steigen ungemeine Beachtung.

Zwiebeln
Gemüsezwiebeln flossen ausschließlich aus Spanien auf den Markt. Die Bewertungen verharrten zum einen auf unveränderten Level; zum anderen sackten sie manchmal ab, was vorrangig auf den reduzierten Einständen beruhte. Bei Haushaltsware gelangten inländische Partien inzwischen in Frankfurt und in München in den Handel. Punktuell kamen italienische und österreichische hinzu. Importe aus Neuseeland spielten lediglich in Berlin, Hamburg und Köln eine Rolle und zwar die tragende, die nur in der Hansestadt eine minimale Konkurrenz aus Australien tolerieren musste. Die Notierungen bewegten sich kaum, tendierten jedoch in München, verursacht durch eine verbesserte Versorgung, offensichtlich nach unten.


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Frankfurt
Mit zunehmender Verfügbarkeit der norddeutschen Heidelbeeren musste man die Forderungen senken. Hiervon betroffen waren auch die sehr schönen dicken Beeren und in runden 250-g-Spannkörben aufgemachten polnischen Chargen. Die Abladungen von Himbeeren überstiegen zum Teil den Bedarf, daher konnte das bisherige Preisniveau nicht bestätigt werden. Die Absatzmöglichkeiten von Sauerkirschen für den Frischverzehr schränkten sich ein. Das Interesse an Orangen stillten meist südafrikanische Navel und ab Dienstag Valencia Late, zudem konnte auf argentinische Salustiana zugegriffen werden. Der Verkauf von grünen und gelben Zucchini ließ sich gut an. Hauptlieferant war das Inland, gefolgt von Belgien und Italien. Bei Auberginen lag das Augenmerk auf belgischen und niederländischen Importen. Die Bereitstellung von Dicken Bohnen und gelben Wachsbohnen wuchs an. Buschbohnen aus der maschinellen Ernte gab man zu 7,- € je 5-kg-Korb, manuell gepflückte Offerten zu 14,- € je 5 kg ab. Die Hitze und die starke Sonneneinstrahlung führte bei einheimischen Kräutern wie Korinader, Dill und Petersilie zu Qualitätsmängeln. Pfifferlinge stammten überwiegend aus der russischen und weißrussischen Produktion, Bulgarien und Rumänien ergänzten. Steinpilze hatten häufig Konditionsprobleme.

Hamburg
Bei Orangen begann die Saison aus Südafrika, Uruguay und Simbabwe zu 14,- bis 15,50 € je 15-kg-Karton mit 48 bis 105 Stück; aufgrund eines schwachen Erscheinungsbildes war die Beachtung jedoch recht begrenzt. Neu vorrätige südafrikanische Mandarinen der Varietät Nova kosteten 18,- € je 10-kg-Kollo in 90er-Aufmachung und überzeugten hinsichtlich Ausfärbung, Saftgehalt und Aroma. Die Kurse für überschaubare und attraktive Artischocken aus Frankreich zogen auf bis zu 25,- € je 10-kg-Holzkiste mit 15 Stück an.

München
Im breiten Sortiment inländischer Beeren ergaben sich aufgrund stark zugenommener Abladungen zum Teil erhebliche Vergünstigungen. Ananas, Melonen und Mangos fragte man temperaturbedingt vermehrt nach. Die Notierungen von Limetten aus Brasilien verfestigten sich. Radieschen, Buschbohnen, Stangenbohnen, Dicke Bohnen sowie Frischerbsen waren reichlicher verfügbar und wurden überwiegend zu herabgesetzten Forderungen untergebracht. Das üppige Angebot an einheimischem Brokkoli verbilligte sich. Ersten deutschen Zuckermais offerierte man in 2er-Packs. Dill war knapper und teurer als zuvor. Die Anlieferungen von Pfifferlingen aus Russland, Litauen, Weißrussland, Rumänien und Bulgarien dehnten sich aus.

Berlin
Die Zufuhren an Heidelbeeren wuchsen sukzessive an. Neben den inländischen Erzeugnissen zu maximal 2,- € je 250-g-Schale standen auch größere Mengen polnischer Früchte bereit. Für diese mussten etwa 5,20 bis 6,- € je kg gezahlt werden. Die Versorgung mit frischen Feigen aus Italien weitete sich aus. Preislich lagen sie bei ca. 2,50 bis 3,50 € je kg.

Weitere und detaillierte Informationen zu Marktberichte finden Sie über unserem Menüpunkt BLE MARKT- UND PREISBERICHT.

Mit freundlicher Genehmigung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) dürfen wir diesen Text auf der Website zur Verfügung stellen (Menüpunkt "BLE MARKT- UND PREISBERICHT").

Quelle: BLE
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Veröffentlichungsdatum: 23.07.2015

Schlagwörter

BLE, Marktbericht, Obst, gemüse, Südfrüchte, Großmarkt, Frankfurt a.M., Hamburg, Köln, München, Berlin