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Schweiz und USA schließen Bio-Handelsabkommen

20. Juli 2015

Letzte Woche, am Donnerstag, dem 9. Juli, unterzeichnete der Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann zusammen mit der stellvertretenden Landwirtschaftsministerin Krysta Harden ein Abkommen für die gegenseitige Anerkennung der Bio-Standards. Das Ziel ist, den Marktzugang für Schweizer Bio-Produkte zu verbessern und eine doppelte Festlegung von Gebühren, Inspektionen und Papierarbeit zu vermeiden. Dies ist besonders für kleine und mittelgroße Bio-Unternehmen wichtig, die sonst bedeutenden Hürden begegnen, berichtete „Swissinfo“.

FIBL logoSchneider-Ammann sagte, dass der Bio-Anbau in den letzten Jahren sowohl in der Schweiz als auch den Vereinigten Staaten bedeutend zugenommen hat, wobei die Nachfrage in der Schweiz nach natürlichen und gesunden Produkten weiter steigt. Die Schweiz hat den höchsten Pro-Kopf-Konsum von Bio-Lebensmitteln in der Welt, so das Forschungsinstitut für Biologische Landwirtschaft (FiBL). Allerdings können die Schweizer Erzeuger diese Nachfrage nicht selbst bedienen, weswegen die Schweiz von landwirtschaftlichen Importen abhängig ist, sagte er. Er fügte hinzu, dass viele Schweizer Bio-Produktionsunternehmen an dem Eintritt in den amerikanischen Markt interessiert seien. Die USA und die Schweiz arbeiten seit drei Jahren an dem Abkommen.



Quelle: Agri pulse/swissinfo.ch

Veröffentlichungsdatum: 20.07.2015

Schlagwörter

Schweiz, USA, Bio, Handelsabkommen