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In Niederösterreich schreitet die Frühkartoffelernte zügig voran

25. Juni 2015

Bei günstigen Bodenbedingungen wollen immer mehr Landwirte mit dem Roden der Frühsorten beginnen. Die Hektarerträge haben sich in den letzten Tagen zwar etwas verbessert, liegen aber mit rund 25 Tonnen noch auf einem relativ bescheidenen Niveau. Deutlich besser fallen dagegen die Erträge in der Steiermark und in Oberösterreich aus. Hier wurden zuletzt Hektarerträge von über 40 Tonnen gemeldet. Das verfügbare Angebot ist für die knapp durchschnittliche Nachfrage gut ausreichend. Die Erzeugerpreise für Heurige haben angesichts der guten Versorgungslage gegenüber der Vorwoche nachgegeben und lagen zu Wochenbeginn meist bei 25 bis 28 Euro/100 kg.

Kartoffelpflanzen

Das verfügbare Angebot ist für die knapp durchschnittliche Inlandsnachfrage gut ausreichend. Die Erzeugerpreise gaben gegenüber der Vorwoche weiter nach. In Ostösterreich und in der Steiermark lagen die Erlöse zu Wochenbeginn meist bei 25 bis 28 Euro je 100 kg. In Oberösterreich wurden zuletzt 30 Euro bezahlt.

Der deutsche Frühkartoffelmarkt startet mit guten Vorzeichen in die neue Saison. Der Sortimentswechsel im Lebensmitteleinzelhandel geht heuer problemlos über die Bühne. Alterntige Ware spielt praktisch keine Rolle mehr und auch die importierte Frühware aus dem Mittelmeerraum geht demnächst zu Neige. Das deutsche Frühkartoffelangebot kann momentan gerade noch die Nachfrage bedienen. Auch für die nächste Zeit zeichnet sich kein Angebotsüberhang ab - im Gegenteil: Die Vermarkter sorgen sich um die durchgehende Verfügbarkeit und drängen auf rasche Reifeförderung. 



Quelle/Autor: Landwirtschaftskammer Österreich, DI Marianne Priplata-Hackl

Veröffentlichungsdatum: 25.06.2015

Schlagwörter

Niederösterreich, Frühkartoffeln, Ernte